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2 Wochen her

Eine ganz andere Corona-Welle steigt langsam aber stetig an. Die Welle der Corona-Hunde. Die Hundeschulen haben alle Hände voll zu tun, um die Junghunde aufzufangen, die völlig enthemmt bei unerfahrenen Besitzern aus dem Ruder laufen. In der wichtigsten Zeit eines Welpen waren die Hundeschulen zu. Das fällt unserer Gesellschaft jetzt auf die Füße. Gewarnt hatten alle vor diesem Dilemma. Jetzt sind die Hunde im Teenager-Alter und packen aus. Dazu wurden Hunde aus Rassen verkauft, die erfahrene Besitzer benötigt hätten. Die Kunden wurden belogen, auch mit Rassewelpen, die gar keine waren sondern brisante Mischungen. Und alle anderen holten sich einen Hund aus dem Tierschutz, frisch importiert und gerettet.Wir haben gewarnt, versucht aufzuklären, wie so viele andere auch. Liebe Hundeinteressent*innen, bitte !!!!!!! Die Trainer bieten alle kostenlose Beratung vor Ort VOR dem Hundekauf an. Machen Sie davon Gebrauch. Es schützt Sie, Ihre Kinder und auch die Hunde, die nun am meisten unter der Situation leiden.Die Abgaben in den Tierheimen nehmen zu. Jede Menge junger Rassehunde, die aus vielerlei Gründen derzeit im Tierheim landen. Hauptabgabegrund ist zusammengefasst „Überforderung“. Es sind meist „Gebrauchshunde, wie Rottweiler, Schäfer- und Hütehunde aller Couleur und der Dobermann. Und natürlich Herdenschützer aus der Hochhaus-Wohnung. Es macht soooo wütend. Diese Ignoranz den Hunden und ihrem Wesen gegenüber. Sie tun einfach, wofür sie gezüchtet wurden, seit vielen Generationen, und nun sollen sie Lückenfüller sein, Kumpel und Zeitvertreib.Und wenn wir vermutlich auch wenig Gehör finden, an alle, die Hunde vermehren, eine RIESENBITTE !!!!!!! Wenn Ihnen Ihre Tiere nur etwas am Herz liegen, schauen Sie sich die Käufer genau an, lehnen sie bei Zweifel ab, oder züchten sie wenigstens Rassen, die familienkompatibel sind. Entsprechend nehmen die Abgabeanfragen wegen Beißvorfällen mit diesen jungen Hunden ebenfalls zu. Es ist in diesem Fall die Überforderung der Hunde, die blutige Spuren hinterlässt. Die Ausreden bzw. Abgabegründe sind vielfältig, alle gemeinsam haben sie aber diese Blauäugigkeit, alle Warnungen wurden in den Wind geblasen. Und so sind mittlerweile jetzt schon die Tierheime kaum noch in der Lage, diese Hunde aufzunehmen. Die Kapazitäten sind erschöpft, die Hunde stellen auch für die Mitarbeiter eine Gefahr und Überforderung dar. Liebe Tierheim-Mitarbeiter*innen bitte!!!!!! Für unsere Hunde und zu EUREM SCHUTZ, holt Euch Hilfe, bildet Euch weiter. Es gibt mittlerweile sogar ein großes Angebot an Webinaren, so dass der Zeitfaktor und Preis kein Argument mehr ist. Die Anforderungen haben sich verändert. Es sind nicht mehr die armen misshandelten Hunde, es sind jetzt die überforderten, überreizten ungebremsten Teenager, die sich nichts mehr sagen lassen.Was das Problem noch verschärft, ist leider auch die Überforderung vieler Hundetrainer mit solchen Hunden. Wir bitten händeringend die Hundetrainer, sich fortzubilden. Rassebeschreibungen zu studieren, Tierschutzhunde nicht pauschal zu stigmatisieren, sondern genauer nachzufragen. NEIN, es ist eben nicht die Angstaggression, erlerntes Verhalten oder der oft zitierte Deprivationsschaden. Es sind Hunde aus anderen Ländern, aus unbekannten Schlägen und Rassen. Man muss sich auskennen, hinterfragen, wo die Hunde genau herkommen, Genetik ist da oft wichtiger als die Erlebnisse, die sie sicher auch hatten. Da helfen keine Methoden oder das 08/15-Training. Es ist wichtig, genauer hinzuschauen, um hier effektiv Mensch und Hund helfen zu können.Es ist eine Riesenherausforderung an die Trainer, neben den vielen Anfragen eine wirklich gute Anamnese zu machen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Sich Rat zu holen, wenn man sich nicht auskennt, das ist Größe! Denn in solchen Fällen sind es nicht nur die unfähigen Besitzer, wenn es nicht funktioniert, sondern die Unwissenheit und Überforderung der Trainer!Liebe Trainer*innen, bitte!!!! Holt Euch Hilfe, bildet Euch fort, fragt nach – letztendlich müsst Ihr mit den Tierheimen den Karren aus dem Dreck ziehen. Wir waren in weitaus kleinerem Maße vor 20 Jahren schon einmal an diesem Punkt. Durch den Tod eines kleinen Jungen kamen die zuvor untätigen Behörden in Schwung und hatten innerhalb weniger Wochen Gesetze und Verordnungen zum Schutz vor gefährlichen Hunden verabschiedet, unter denen wir alle immer noch leiden. Nichts wurde in den 20 Jahren daraus gelernt, keine vernünftigen Statistiken geführt und sinnvolle Schlüsse gezogen, um den nicht vorhandenen Schutz vor gefährlichen Hunden tatsächlich zu entwickeln. Untätig trotz unserer Anschreiben, Bitten und Petitionen laufen wir nun auf die nächste Katastrophe zu. Die Behörden, Corona-geschädigt, leiden unter chronischer Überforderung. Liebe Ministerien, bitte!!!!!!!! Die Zeit wird knapp!!!! Aber dieses Mal bitte keine voreiligen Entscheidungen, keine Beschlüsse ohne Fachleute mit ins Boot zu holen. Wir und viele Berufsverbände und Organisationen haben Hilfe angeboten. Es müssen klare hilfreiche Verordnungen her, um Schlimmeres zu verhindern!!!!www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-rottweiler-beisst-kind-ins-gesicht-zr-90659419.htmlwww.fuldaerzeitung.de/kinzigtal/main-kinzig-kreis-schluechtern-kampfhund-biss-staffordshire-terri... ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Wochen her

Welpen . . . . der Handel boomt. Es werden Kaufpreise verlangt, die utopisch sind. Mittlere 4stellige Preise sind keine Seltenheit mehr. Züchter sind „ausgebucht“, legaler Nachschub daher nicht in Sicht, die Nachfrage ist jedoch ungebremst hoch. Das macht leider Türen und Tore auf für zwielichtige Geldgeier, denen das Tierwohl nichts wert ist. Fast täglich gibt es Meldungen zu beschlagnahmten Welpen aus dubioser Herkunft oder direkt aus Transportern, die aus dem Ausland kommen. Die Welpen sind viel zu jung, im Falle von Gelnhausen hatten die Welpen noch nicht einmal Milchzähnchen, die mit 4 Wochen beginnen zu sprießen!!! Sie werden nun mit Milch und Breichen liebevoll aufgepäppelt mit der berechtigten Angst, dass sie den Hundehändlern per Richterbeschluss wieder ausgehändigt werden müssen und weiterverscherbelt werden. Wenn sie denn prall, gesund, gut sozialisiert, geimpft und gesund sind. Die meisten dieser Hunde kommen krank, unterernährt oder unterversorgt an, sie haben Endo- und Ektroparasiten und im schlimmsten Falle tödlichen Viruserkrankungen, meist Parvovirose oder Staupe. Tierärzte melden eine steigende hohe Zahl an Patientenhaltern mit kranken Welpen!Man sollte davon ausgehen, dass mittlerweile jeder davon weiss und vor allem die Finger weg lässt. Die Realität sieht anders aus!Wir hatten in vorhergehenden Posts das Thema schon einmal aufgegriffen mit drastischen Beispielen aus unseren Tierschutzvereinen. Da es aber noch nicht genügend Gehör gefunden hat, haben wir heute einen erneuten Aufruf, diese Informationen breit zu streuen, um wirklich den letzten Hundekäufer zu erreichen, um das Elend der Welpen aber vor allem auch der Elterntiere zu beenden, wenn der Absatz wegbricht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. . . .Beispielhaft stellen wir Euch den Leidensweg im Fall „Kalle Karlson“ vor, der von herz- und rücksichtslosen Geldgeiern in die Welt gesetzt wurde. Und wenn man denkt, das passiert nur woanders, NEIN, Kalle ist in einem deutschen Haushalt mitten in Deutschland geboren. Mindestens 4 weitere Würfe, die von seiner Mutter alle 6 Monate abverlangt wurden, sind nachgewiesen. Durch seine Geschichte sind endlich die Behörden tätig geworden. Was daraus wird, werden wir sehen.www.facebook.com/groups/117653384933754/permalink/4254328081266243/Ein Verein, der immer wieder solche Welpen aufnehmen muss und etwas gegen dieses Elend tun möchte, ist der Hamburger Tierschutzverein. Sie haben Informationen, Broschüren und anderes Werbematerial entwickelt, das jeder von Euch dort abrufen kann. Bitte macht davon Gebrauch.www.hamburger-tierschutzverein.de/tierschutz/welpenhandelHamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.Machen wir diesem Wahnsinn gemeinsam ein Ende ! ... Mehr lesenWeniger lesen
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2 Monate her

Das Bündis Schattenhund Team wünscht allen, die sich den besonderen Hunden verbunden fühlen, geruhsame Ostertage! 🐰🐣Passt auf, klärt auf, haltet zusammen- für eine bessere Zukunft der Hunde! (Foto-Maulkorbträgerbestand aus einem der Bündismitgliedstierheime) ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Herdenschützer . . . .ein ganz heißes Eisen, das sicher wieder zu Diskussionen führen wird. Doch wir müssen dieses Thema dringend ansprechen, denn unter den Schattenhunden gibt es eine ganze Menge Herdenschützer. Unverstandene Seelen, unter anderen Umständen aber gute Hunde . . .Vor allem gibt es unter allen Betroffenen, das sind die Tierheime, Tierärzt*innen, Hundetrainer*innen und auch Hundehalter*innen die wildesten und unterschiedlichsten Meinungen.Wir haben nun mal die Erfahrungen vieler Betroffener zusammen gefasst und versucht den Mythos Herdenschutzhund zu entzaubern.Ursprünglich – und das wissen ja alle – waren diese Hunde eingesetzt, um Herden und Grundstücke zu bewachen und zu schützen, vor allem vor Prädatoren. Es gibt viel verschiedene Rassen, viele Länder haben ihre eigenen Rassen. Bei uns haben wir es sehr häufig mit anatolischen Hirtenhunden zu tun, eher bekannt als Kangal, obwohl die nur einen Teil der türkischen Herdenschützer ausmachen. Geradezu überschwemmt wird der Markt zur Zeit mit osteuropäischen Herdenschützern, voran den rumänischen Miotric, eine wunderschöne Langhaar-Variante, und verschiedenen anderen Schlägen und Rassen.Aber auch spanische, portugiesische, griechische und italienische Rassen kommen bei uns häufig vor. Obwohl alle diese Hunde vom Ursprung her die gleichen Aufgaben hatten, so gibt es doch ganz unterschiedliche Charaktere, natürlich auch innerhalb einer Rasse. Das macht die Sache eigentlich so schwierig. Denn es gibt den Kangal, der lieber auf dem Sofa liegt als aufzupassen. Aber es gibt auch den Owtscharka, der erwachsen geworden keinen mehr aufs Grundstück und sich auch von den eigenen Leuten nichts mehr sagen lässt. Gibt man ihnen die Chance auf ein großes Grundstück, dann nutzen sie es. Sie liegen gerne erhöht, beobachten, haben eine unglaublich eindrucksvolle Stimme. Es sind soziale Hunde, geduldig und großzügig inter- und innerartlich, so lange es sich um die eigene „Familie“ handelt. Je eher die Eltern noch in den Ursprungsländern gearbeitet haben, je sicherer werden auch ihre Kinder hier bei uns ganz selbstverständlich ihren „Job“ machen wollen. Es sind oft leidenschaftliche Jäger und es sind in der Regel starke Hunde, selbst mit defensiver Körpersprache darf man sie nicht unterschätzen.Es sind zunächst mal HUNDE. Und Hunde haben viele Facetten, auch innerhalb der Rasse. Jeder ist individuell. Es gibt nicht DEN Herdenschützer. Und nicht ALLE machen das so oder so!!! Doch diese Hunde sollte man auf Augenhöhe behandeln, sie überdenken manche Bitten von uns und wenn sie die Sinnhaftigkeit dahinter nicht erkennen, folgen sie widerwillig oder nicht. Doch Konsequenz darf nicht fehlen. Es bedarf vermehrt höflicher Übungen und viel Kooperationstraining, dann hören diese Hunde ebenso zuverlässig wie andere auch. Viel Druck erzeugt eher Gegendruck. Auf Wegschicken gehen sie einen Schritt vor. Abends zeigen diese Hunde oft lichtzyklus-bedingte Aggression, das ist normal und muss gemanagt werden können. Territorialverhalten muss man voraussetzen. Wer einen solchen Hund erst einmal verstanden hat, wird begeistert sein, doch man muss es leben können und die Rahmenbedingungen bieten. Es gibt nicht umsonst so viele glückliche und zufriedene Besitzer, die sagen immer wieder oder nur noch Herdenschützer. Es braucht Erfahrung mit diesen Hunden. Es sind keine einfachen Hunde, die man Leute einfach vermitteln kann. Auch wenn es vielleicht einige Beispiele gibt, wo es funktioniert hat. Das Risiko ist zu groß, dass es nicht klappt oder Mensch und Hund unzufrieden, unglücklich sind oder die Situation wirklich sehr gefährlich werden kann! Und Hundebesitzer, die mal einen „Labrador“ hatten, sollten sich keinen Herdenschützer online bestellen. Keinesfalls! Und da liegt der Hund begraben. Wir haben keine Lösung, denn diese Hunde sind durchaus zum Großteil auch bei uns zu halten, aber es bedarf eben einiges an Hundeverstand und eben möglicherweise ein großes Grundstück, weil es einfach artgerechter wäre. Vermittelt werden sollten solche Hunde nur von Institutionen, die sich damit auskennen, an Menschen, die sich Zeit nehmen, den Hund kennenzulernen. Spontanentscheidungen sind da eher schlecht, Onlinekäufe falsch. Wer sich doch einen solchen Hund Online „kauft“, sollte sicher vertraglich absichern, den Hund auch dort zurückgeben zu können, falls er sich doch übernommen hat. Übrigens nicht jeder Hund mit Territorialverhalten ist gleich ein Herdenschützer. Es gibt gerade unter den osteuropäischen Hunden sehr viele „Wachhunde“ zwischen 5-20 kg, die sehr ernsthaft ihr Heim gegen vermeintliche Eindringliche verteidigen, die in ihren Genen keinen HSH-Anteil haben. Die können das auch ganz ohne !Dies ist eine große Bitte an alle Menschen, die solche Hunde weitergeben, vermitteln, verkaufen, verschenken . . . mit großer Sorgfalt und Verantwortung die richtigen Menschen für diese wundervollen Hunde zu suchen! Jeder Hund hat ein verantwortungsvolles gutes Zuhause verdient, doch diese Hunde brauchen zur Sicherheit von uns allen den richtigen Rahmen. Wir verurteilen die abgebenden Personen, die aus welchen Gründen auch immer solche Hunde als Andersmischlinge anbieten, die angeblich misshandelt aber dankbar nur ein Zuhause suchen! NEIN, solche Hunde mit unbekannter Sozialisierung können brandgefährlich sein und das müssen die neuen Besitzer wissen!!!!!Eine große Bitte gilt auch den Übernehmer*innen solcher Hunde, bitte überlegt ganz genau, bevor ihr aus Mitleid, aus Verliebtheit oder Selbstüberschätzung einen solchen Hund mit nach Hause nehmt!!!! Stimmt der Platz, könnt ihr damit umgehen, wenn er doch die genetisch vorgegebenen Verhaltensweisen zeigt? Sind hierzu die Rahmenbedingungen gegeben? ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Zahlen und Fakten . . .Danke an alle, die so zahlreich letztes Jahr unsere Umfrage unterstützten und mit dazu beitrugen, dass wir nun belegbare Zahlen haben, wie es wirklich in den deutschen Tierheimen aussieht, was die Anzahl an Hunden betrifft. Folgende Zahlen betreffen nur Tierheime, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind! Das waren 66 % aller Tierheime, die sich an unserer Umfrage beteiligt haben. Falls noch Vereine mitmachen wollen, bitte PN.Geht man davon aus, dass es in Deutschland ca. 500 Tierheime gibt, auf die wir hochrechnen können, leben zur Zeit in den Tierheimen über 7000 Hunde. Von diesen 7000 Hunden wiederum gelten 3300 als Schattenhunde. Also Hunde, die wegen einem Beißvorfall ins Tierheim kamen und dadurch wenig Vermittlungschancen haben. Das sind je nach Tierheim 40 – 70 % der aufgenommenen Hunde. 450 Hunde sind per Gesetz als gefährlich eingestuft, das sind also sogenannte Listenhunde ODER Hunde, die aufgrund eines Vorfalles angezeigt wurden. Bei weitem nicht alle dieser Hunde sind wirklich gefährlich, doch die Vermittlung ist aufgrund der gesetzlichen Auflagen schwierig. So haben diese Schattenhunde je nach Tierheim eine durchschnittliche Verweildauer von 3-5 Jahren!Der Deutsche Tierschutzbund hat ausgerechnet, dass der Tierheim-Platz eines Schattenhundes je nach Ausstattung und personeller Besetzung des Tierheimes ca. 680-1000 Euro pro Monat kostet. Auf 3300 Hunde gerechnet, stemmen also die Tierheime in Deutschland über 3 Millionen Euro pro MONAT nur für ihre Schattenhunde. Wenn man diese Zahlen nüchtern betrachtet, versteht man, warum die Tierheime jammern. Kaum ein Tierheim ist staatlich, die meisten sind private gemeinnützige Vereine, die dieses Geld irgendwie durch Spenden, Mitglieder-Beiträge, Vereinsfeste, Flohmärkte etc. sammeln müssen. Staatliche Unterstützung bekommen Tierheime für sogenannte Fundtier-Verträge. Hier geht es nur um die Aufnahme von Fundtieren. Auch diese Beträge decken in den meisten Fällen nicht wirklich den dafür benötigten Etat für diesen beschränkten Bereich. Da Vereinsfeste und Flohmärkte nun schon das 2. Jahr ausfallen, reduzieren sich die Einnahmen allerdings drastisch.Es muss sich für die Situation der Tierheime dringend etwas ändern. Aber vor allem muss sich etwas für die Schattenhunde ändern. Und was soll aus den Hunden werden, die gar keinen Platz mehr in den Tierheimen finden?Unsere Aufrufe um Vermittlungshilfe sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Tagtäglich müssen Hunde abgelehnt werden, die Tierheime sind überlastet, und Dank Corona haben wir die Spitze eines Eisberges erreicht . . . ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Notfall Inzo . . . . Hinter ihm könnten sich die Türen in das Schattendasein bald schließen, dann sicher für immer. Wenn ihr ihm helfen könnt und wollt, lest bitte ganz genau, wie er beschrieben ist!!!!Die ersten 4 Jahre seines Lebens lebte Inzo in einer Familie, in der er die Regeln aufgestellt hatte. Mit Knurren und Drohen wies er seine Leute ein. Da sie mit Konfliktvermeidung reagierten, passierte tatsächlich nichts. Bis zu dem verhängnisvollen Tag - ein falscher Moment - Unachtsamkeit - und Inzo biss zu, und zwar mit einer solchen Wut, dass bleibende Schäden bei dem Mensch zurück blieben.Sofortige Euthanasie wurde amtlich besiegelt. Eine engagierte Hundetrainerin nahm sich jedoch dem Hund an. Er lebte fortan tagsüber mit Maulkorb gesichert auf einem Hof, nachts in einem verschlossenen Raum. Dort auf dem Hof gab es viele verschiedene Tierarten, viele Besucher und nach einiger Zeit begrüßte er die Menschen freundlich und liebte es, zwischen all den Tieren umher zu laufen. Von seinem Menschen lässt er sich auch viel gefallen, Zähne putzen, Krallen schneiden, bürsten, alles kein Problem. Und doch .... er ist wie er ist. Er ist kein Schmusehund. Daher NIEMALS ohne Maulkorb! Er hat durch die Sicherung erst 2 mal wirklich zugebissen, aber da ohne Kompromisse. Er macht keine Gefangenen. Ein Mensch und ein Hund wurden schwer verletzt. Inzo musste aufgrund einer Kündigung seinen Hof nun verlassen. Reine Wohnungshaltung wäre für ihn furchtbar, es kämen wieder viele Probleme auf den Tisch. Zur Zeit lebt er in einem Zwinger und fällt leider in alte Verhaltensweisen zurück. . . .Wir aber wissen, dass Inzo bei einem relativ freien selbst bestimmten Leben auf einem Hof noch einige schöne Jahre hätte. Wenn niemand viel von ihm verlangt, hätte er eine verdiente Chance. Er wird bald 8 Jahre alt. Wir sind uns sicher, wenn er seinen Platz gefunden hat, wird er langsam und nach und nach wieder ein ganz normaler Hund, ABGESICHERT! Inzo ist ein richtiger Wachhund! Er benimmt sich wie ein Herdenschutzhund und so sollte er zukünftig auch leben dürfen. Wir suchen daher dringend die Nadel im Heuhaufen für Inzo, denn kommt er ins Tierheim, kommt er mit seiner Vorgeschichte nie wieder raus. Ein Schattenhund steht vor der Tür . . . ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Bravehearts ..... gesucht . Viele Tierheim Hunde müssen lange warten bis sie den richtigen Menschen treffen und in eine glückliche Zukunft starten können . In der Tierheim Zeit ist es besonders wichtig den Hunden Stabilität , Abwechslung aber auch gezieltes Training zu ermöglichen . Nicht wenige Hunde werden zu uns gebracht weil sie durch menschliches Versagen problematisch wurden . Das heißt auch Beissvorfälle und Aggressions Verhalten gegen Artgenosssen.Diese Hunde brauchen ein gezieltes Aufbau und Vertrauens Training . Hier suchen wir nun Menschen , echte Bravehearts die unsere Hunde bis zur Vermittlung mit Training und Lernspielen begleiten bis sie startklar für die Zukunft sind . Voraussetzung für unser Braveheart Teams sind 1) Hunde Erfahrung , vor allem im Training .2) Zeit , mindestens 3 x wöchentlich davon 1 Mal Team Training mit unsere Hunde Schule Mobile Hundeschule Happy future dogs3) Mentale Sicherheit und Souveränität , unsere Hunde brauchen vor allem Menschen mit Wohlwollen , Konsequenz und mentaler Stärke um Vertrauen aufzubauen . Was hat der Mensch vom Braveheart Training ? Es ist mit Sicherheit eine der schönsten und sinnvollsten Aufgaben einen Tierheimhund auf sein neues Leben vorzubereiten , ein Lern Pate zu werden und die oft schwere Vergangenheit der Hunde vergessen zu lassen . Spazieren gehen ist schön , aber gemeinsam lernen , Aufgaben meistern , Umweltsicher zu werden , am Problem zu arbeiten, dem Hund etwas zuzutrauen gibt ein tiefes Gefühl von Sinnhaftigkeit . Bravehearts lernen auf diese Weise sehr viel über Hunde , ebenso an einem Problem dran zu bleiben , an seinen " Trainings Partner zu glauben und ihn weiter zu bringen und tatsächlich einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz zu leisten . Nicht alle Hunde brauchen dieses Training , wir suchen die Gruppe der Bravehearts Hunde aus und der Mensch kann sich seinen Hund mit dem er trainieren möchte aus dieser Gruppe selbst aussuchen . Wir sind gespannt ob sich hier Bravehearts Teams finden die zusammen trainieren , lernen und Spaß haben möchten . So lange noch Corona Verordnungen bestehen wird mit unseren Hunde Trainern 1 zu 1 trainiert .Wenn möglich dann auch im Team . Bravehearts Team gibt es mittlerweile in den Tierheimen Tiere in Not Odenwald e.V. und im Tierheim Gelnhausen alle so wie wir Teil des Bündnis-SchattenhundFür alle die ein Braveheart werden möchten Anmeldung hier Happyfuturedogs@aol.com - ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Neues von ,,King . . . Vielleicht können sich noch einige erinnern an unseren Hilferuf vom 26.01.2021. King wurde von seiner Familie als Labrador gekauft. Sie waren völlig überfordert, dass der Hund sich zu einem Herdenschutzhund auswuchs. King mußte weg und fand einen Platz bei Menschen mit sehr viel Herdenschutzhund-Erfahrung. Hier ein Bericht seines Pflegeplatzes zu King:Da der Besitzer große Probleme mit dem jungen Rüden hatte kam das Pupertier zu uns. Sein Verhalten war rassetypisch und hätte sich auch nicht verändert, selbst wenn er Welpengruppe, Trainer, usw kennen gelernt hätte. Es ist ganz einfach Genetik. Als der Rüde immer rassetypischer wurde kamen die Probleme, die natürlich zu noch mehr Stress in der Familie führten. Der Besitzer war völlig verunsichert und überfordert, da er ja von ,,normalem,, Hundeverhalten eines 0-8-15 Labrador ausgegangen war.Diese Verunsicherung war für den Hund das Signal, dass er “helfen“ muss, indem er die Verantwortung übernimmt. Er fing an, massiv gegen Menschen zu gehen, um Gefahren vom Besitzer abzuwenden. Was er zeigt ist kein bisschen Pöbeln sondern es sind massive Angriffe.(NEIN es hilft keine Hundeschule, nein es helfen keine Bio Tröpfchen, er ist genetisch darauf programmiert.)Im Gegensatz zu diesem Verhalten zeigte er sich in anderen Situationen extrem unsicher, was sich inzwischen geändert hat. Doch sein Verhalten macht die weitere Vermittlung nicht einfacher.Mein Mann ,,arbeitet,, mit ihm, er gibt ihm viel ,,Futter,, fürs Hirn und die Sicherheit, die er so braucht. Er hat den Hund damit aus der Verantwortung entlassen, für alles zuständig zu sein, und man merkt ihm an, dass er sehr froh darum ist.Da er aber in vielen Situation niemals zu 100% sicher sein wird, erschwert das die Vermittlung.Er saugt alle neuen Eindrücke auf wie ein Schwamm und man hat immer wieder einen völlig entspannten Junghund, der auch körperlich extrem zugelegt hat.( etwa 15kg mehr)Ansonsten zeigt sich King meist absolut fröhlich, jetzt, wo er uns vertraut, dass er bei uns nicht ,,gefressen,, wird.Seine Freude zeigt er, in dem er seine Wohnung auseinander nimmt und nix besser findet, als einen über 100kg schweren Teppich durch die Gegend zu schleppen und ihn zu ,,verschenken,,. Natürlich freuen wir uns jeden Tag über sein wundervolles Geschenk ( Ironie und grins es sieht dann aus wie auf einer Müllkippe) Jetzt hoffen wir, dass sich irgendwann der passende Freund für ihn findet, der ihn nicht verbiegt, hm die richtige Umgebung bieten kann und sich über eine wechselnde Dekoration im Umfeld freut. Wir, das Team Bündnis Schattenhund, bedanken uns bei Juliane Triem für die Aufnahme und die reele Chance für diesen Hunde, der in Zukunft seiner Genetik entsprechend leben darf und nicht als Schattenhund enden wird. Alle Daumen sind gedrückt, dass er bald an anderer Stelle die Möbel verrückt. ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Designerdog . . . . Heute haben wir einen Hund, den wir Euch sehr ans Herz legen wollen. Und es geht dabei um Leben oder Tod. Vor 2 ½ Jahren wurde Schimanski geboren, ein niedlicher kleiner Apricotwelpe und exklusiv noch dazu! Seine Züchter hatten eine ganz coole Geschäftsidee und verkaufte Mischlinge unter dem Namen Irish Doodle. Dies ist eine Kombi aus Irish Setter und Großpudel, eigentlich zwei friedfertige nette Hunderassen, sensibel und intelligent. Wenn man zwei Rassen mischt, können allerdings Hunde herauskommen, die sich ganz anders verhalten als die Ursprungsrassen. Der Züchter, der damals die Labradoodle erfand, hat sich mittlerweile öffentlich dagegen ausgesprochen und bereut, diese Mischlinge als Rasse entwickelt zu haben. Auch bei dieser Mischung gibt es brisante Exemplare. Nun aber zurück zu Schimanski. Er kam zu Menschen, die nur das Beste für ihren Hund wollten. Sie hatten keine Hundeerfahrung und die falschen Berater. So hatte der Kleine früh gelernt, sich mit Aggressionsverhalten Ressourcen zu ergattern, Nähe einzufordern oder Distanz herzustellen. Gerade wie es dem Zwerg beliebte. Als er größer wurde, wurden seine Aussagen deutlicher. Und bei Ungehorsam biss er zu. Richtig zu. Seine Besitzer waren verzweifelt und probierten alles, holten sich bei insgesamt 6 Hundetrainern Rat und hofften auf Hilfe. Nichts half und so versuchten sie, den Hund in gute Hände abzugeben. Fairerweise benannten sie die Probleme und jeder lehnte dankend ab. Übrigens auch der „Züchter“, der einen kastrierten Rüden in seinem Rudel nicht gebrauchen kann.Die Besitzer hatten Angst vor ihrem eigenen Hund. Als sie keinen anderen Ausweg mehr wussten, brachten sie ihn zum Tierarzt. Euthanasie erschien noch als die einzige mögliche Lösung. Nun haben wir es glücklicherweise mit einer sehr engagierten Tierärztin zu tun, die für den Hund einen Ausweg sucht. Er wurde geschoren und tierärztlich auf den Kopf gestellt. Schimanski ist kerngesund! Nun muss aber eine Entscheidung her. Wohin mit Schimanski?Hier nun die Frage an kompetente erfahrene Hundehalter oder Institutionen: Wer wäre bereit, Schimanski bei sich aufzunehmen? ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Dem ist nichts hinzuzufügen. Wir unterschreiben jedes Wort 👍 ... Mehr lesenWeniger lesen
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3 Monate her

Vom Schatten ins Licht! Momentan liegt die Priorität der Tierheime darin, , die sich anbahnende Corona-Abgabehundewelle zu bewältigen. Das ist eines, das andere sind die vielen schwierigen Hunde, die jahrelang in Tierheimen leben und aus unterschiedlichen Gründen nicht vermittelt werden-können.Ein großes Thema, denn was passiert mit all den Hunden, wenn wieder und wieder neue Hunde nachkommen und wenn sie nicht entsprechend behandelt werden. Wieviel Platz gibt es in deutschen Tierheimen ? Wo liegen die Lösungen?Anhand des folgenden Beispieles, kann man sehen, dass es in manchen Fällen möglich ist, Verläufe zu ändern, und auch Hunde, die bereits auf dem Abstellgleis waren aus dem Tierheim heraus zu bringen. Hunde bleiben nicht einfach so Jahre im Tierheim, viele Gründe, wie Beissvorfälle, Aussehen, Krankheit, Verhalten und keine Interessenten, führen dazu. Es müssen mehrere Faktoren zusammenspielen und gut laufen, damit ein Hund mit Geschichte vermittelt werden kann.Dieser Hund konnte trotz aller Widrigkeiten nach Jahren vermittelt werden. Die Gründe für sein langes verbleiben dort waren vielfältig, dennoch zieht das Tierheim für sich ein Fazit und sagt was nötig ist um zukünftig bei sich selbst und anderen, solches zu verhindern:„Gorius Schattenhund-vom Schatten ins WohnzimmerEs lohnt sich, sie nicht aufzugeben. Der schwarze Rüde kam seinerzeit als fast einjähriger Hund mit einem Beissvorfall und allerlei negativen Attributen zurück aus der Vermittlung. Dann ging alles seine Wege und die Jahre zogen ins Land. Gorius mochte niemanden im Tierheim und zeigte dies auch. Er meidete die Menschen und in letzter Instanz biss er auch zu. Kompromisse wurden gefunden und er ging mit Gassigängern raus, aber schön fand er es nicht. Es musste halt sein. Seine Ablehnung veränderte sich nicht wesentlich und als er eines Tages altersbedingt erkrankte, zeigte sich, dass sich Manches verändert hatte. Ab da förderten wir ihn im Speziellen und fingen wieder an daran zu glauben, dass er noch einen Weg aus dem Tierheim finden würde. Wir fanden neue Wege ihn aus seinem Gehege zu holen, er wurde an den Maulkorb und an das Autofahren gewöhnt. Seine Fluchtversuche ließen wir nicht mehr zu. Gorius war einer der letzten, seinerzeit ungefördert, problematischen Hunde und die Rechnung hat er mit einem Leben im Schatten bezahlen müssen. Er war ja schon älter und fühlte sich in seiner kleinen Gruppe mit viel Freiheit recht wohl, er führte ein ursprüngliches Leben, kein Schlechtes. Gemessen an dem, welches er heute führt, war es ein Leben in einer Gosse, in einem hübschen Stadtteil.Niemals mehr wieder soll ein Hund so lange ungefördet im Tierheim sitzen. Es kommt der Tag, an dem man merkt, dass man unendlich viel wertvolle Zeit verloren hat. Wäre er ein Hund gewesen, der es toll fand im Tierheim, diese Tiere gibt es tatsächlich auch, könnte man es anders sehen.Eines Tages kam ein Ehepaar und sagte, das soll unser Hund werden. Alles passte perfekt und nach einer kurzen Vorbereitungszeit konnte Gorius nach 9 Jahren Tierheim ausziehen.Das alles klingt sehr einfach, aber so einfach ist es nicht.Die Tierheime brauchen Fachpersonal, sie brauchen Menschen mit Gefühl und Verstand und durchsetzungsfreudigkeit, Menschen, die einen Plan und ein Ziel haben im Umgang mit den Hunden, und dieses Ziel sollte immer VERMITTLUNG heißen. Unzählige Schattenhunde sitzen in deutschen Tierheimen, man muss sie immer wieder hervorkramen und neu betrachten, neu einschätzen, neu bewerten, fördern, Wege anpassen und verändern, neue Wege gehen, Risiken eingehen und Kompromisse eingehen und am Ende müssen Menschen auch mal ihren Kopf durchsetzen, damit sich Dinge bewegen.Jeder Tag ist eine neue Chance, für jeden Hund und jeden Menschen. Gorius hat es geschafft, weil wir daran geglaubt haben und Wege verändert haben. Ein jeder hat jeden Tag diese Wahl.Habt den Mut und die Kraft dazu!“Für ein neues Leben! ... Mehr lesenWeniger lesen
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