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Facebook Posts Bündnis Schattenhund

2 Monate her

Die Sache mit dem Menschenbild . . . . Den Tierschützern wird ja gerne vorgeworfen, sie hätten ein negatives Menschenbild. Daher sind viele Elemente in den verschiedenen Fortbildungen für Tierschützer auch, ein positives Menschenbild zu entwickeln und das nach außen zu vermitteln. Nur wenn ich auch Menschen mag, kann ich den Tieren helfen.In der Definition geht man davon aus, dass Menschen über alle Fähigkeiten verfügen, um glücklich, sich selbst schätzend und selbst bestimmt leben zu können. Man geht davon aus, dass die eigenen Fähigkeiten erkannt und genutzt werden, um in Eigenverantwortung für sich und seine Umwelt zu leben, zu entscheiden und Konflikte zu lösen. Der griechische Philosoph Aristoteles lebte in den Jahren 384 bis 322 vor Christus. Seine Gedanken und seine Ethik waren über 2000 Jahre bis heute von großer Bedeutung und Tragweite. Der Mensch hat nach dem Philosophen Charakter- und Verstandestugenden. Nach seiner Auffassung ist eine Verstandestugend zum Beispiel das Klugsein. Das hatte bis heute Gültigkeit.Was in aller Welt ist denn in unserer Zeit passiert? Haben wir mittlerweile zu viele Mikroplasmen im Hirn? Anders ist nicht mehr zu erklären, wie sich Menschen derzeit verhalten. Nach dem 5. Interessenten am Tag:„Ich bin 78 Jahre alt und hätte gerne einen Welpen - ich habe 3 kleine Kinder und suche was Großes, was auf uns aufpasst - da ich dick bin such ich was Sportliches zum Abnehmen - können sie uns den reservieren, wir holen ihm im Oktober nach unserem Urlaub – haben sie auch reinrassige Malteser-Welpen?Nach dem 5. Anruf am Tag: „Ich habe mir vor 2 Tagen einen Rottweiler-Rüden gekauft, der hat jetzt den Nachbarn gebissen und muss sofort weg . . . . Nein, ich kenne den Vorbesitzer nicht, nein, ich kenne den Züchter nicht, nein, der Verein nimmt ihn nicht und NEIN, Autofahren kann ich auch nicht. Bitte holen Sie ihn jetzt sofort ab, wir wollen auch kein Geld dafür. Wenn Sie nicht kommen, müssen wir leider sofort den Tierarzt bestellen.“Braucht es meditative Elemente und gebetsmühlenartige Mandras : „Ich liebe Menschen, ich tus für die Tiere, alles wird gut“Denn nach solchen oder ähnlichen Geschichten schwillt der Kamm! DIESE Belastung der Tierheim-Mitarbeiter muss endlich auch angesprochen werden. Nehm ich das Tier nicht, wird es möglicherweise sterben. Doch die Kapazitäten sind erschöpft. Wohin nur damit. Nichts geht mehr. Vorausschauendes Handeln? Eigenverantwortung? Konfliktbereitschaft? Lösungsorientiertes Handeln? WARUM schaffen sich die Menschen gefühlt nur noch erwachsene XXL-Bullys, Cane Corsos, Rottweiler und Herdenschützer an, wenn sie a) nicht den Platz, b) nicht die Ahnung c) nicht die Zeit und d) kleine Kinder haben? WARUM schreibt man keinen Kaufvertrag mit Rückgaberecht? WARUM ist nach dem ersten Biss sogar die Tötung des Tieres eine Option? WAS stimmt mit den Leuten nicht mehr?Wir fordern so viel für die Tierheime, Gesetzesänderungen, Aus- und Fortbildungen, finanzielle Unterstützungen. Doch Charakter- und Verstandestugenden, wie Klugheit, sind die Grundvoraussetzung, dass es auch funktioniert. Jeder Mensch sollte vorausschauend und verantwortungsvoll planen und handeln. Für sich aber auch für seine Kinder und seine Umwelt! Er ist für sich und sein Problem zunächst mal eigenverantwortlich aber genau diese Verantwortung wird abgelehnt. Wie auch ein Unrechtsbewusstsein. Dies wird nun bei den ganzen Anfragen deutlich.Herr lass Hirn regnen !!!Der charitative Tierschutz ist am Ende. . . . . .wir glauben, die Menschheit auch . . . . ... Mehr lesenWeniger lesen
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4 Monate her

Verzweiflung macht sich breit . . . . es ist schon eine Zeit vergangen, seit wir das letzte Mal einen Post veröffentlicht haben. In dieser Zeit liefen Gespräche mit Veterinärämtern, Gemeindevertretern, Ministerien. Überall stoßen wir auf offene Türen und offene Ohren. Doch zuständig oder verantwortlich sind immer die anderen. Wir hoffen zwar sehr, einiges "losgetreten" zu haben. Aber durch Corona blieb halt auch viel liegen. Nichts geht voran. Nichts? Doch! All unsere Warnungen, Hilferufe manifestieren sich gerade und wir sind hilflos verzweifelt. Ausnahmslos alle Tierheime klagen. Alle sind mit bissigen Hunden überfüllt und überfordert. Es herrscht genereller Aufnahmestopp. Doch die Aufnahme-Anfragen explodieren. Es ist so weit. Rien ne va plus.Anbei – um die Situation zu verdeutlichen - willkürlich ausgewählte wortgetreue Kommunikationen mit Hundehaltern und Tierschutzvereinen aus den letzten Tagen:„Und zwar handelt es sich um meine 1,5 Jahre alte Husky Hündin, für die ich ein artgerechtes Zuhause suche. Vor einigen Wochen ist unser Rüde verstorben, Seitdem fühlt sie sich bei uns einfach nicht mehr wohl. Ihr fehlt ihr Spielkamerad, sie zieht sich nur noch zurück, möchte mit uns nicht mehr spielen. Mir wäre es wichtig, dass es ihr gut geht und sie ein Zuhause findet, wo sie alles bekommt, was sie glücklich macht und sie einen neuen Spielkamerad an ihrer Seite hat….“„Auf der Suche nach einem geeigneten Platz für einen Tierschutzhund sind wir auf euch aufmerksam gemacht worden. Genauer gesagt, für einen jungen Rüden, 1,5 Jahre, der von seiner Familie nach 1 Jahr wieder abgegeben wurde. …. Leider gab es hier jedoch kürzlich einen Beissvorfall, sodass er nicht länger dortbleiben kann. Bei dem Rüden wird ein Teil Herdenschutzhund vorhanden sein. Marker- und Maulkorbtraining wurde begonnen. Wir sind allerdings ratlos, wohin mit ihm…..“„Jxxx kommt vom Verein XXXX und ja ich habe mich mit diesem in Verbindung gesetzt. Hier wurde mir jedoch mitgeteilt, dass sie ihn nicht aufnehmen können und mich an die Tierheime etc. wenden soll, da er ja seit 1 1/2 Jahren bereits bei mir ist. Anbei ein Foto meiner aktuellsten Verletzung. Er hatte auch meinen Partner gebissen, hier hab ich jedoch derzeit kein Foto.Ich bin derzeit sehr am Verzweifeln, da er eigentlich kein böser Hund ist und mit Führung und viel Training eigentlich handelbar ist. Ich trau mir dieses jedoch nicht mehr zu, da wir einfach schon zu viele Beißattacken hatten……“„Wie bereits angesprochen geht es um unseren Malinois Rüden Axxxx, er ist 13 Monate alt und kam aus einem anderen Tierheim zu uns. Nachdem sein Halter mit Schlägen und Tritten auf ihn einwirkte, wurde er durch das Veterinäramt beschlagnahmt. Er stellt ein großes Problem für unseren Alltag dar, abgesehen von mir gibt es nur noch eine weitere Pflegerin die problemlos an ihn ran kann. …….und hoffe, dass ihr uns, bzw. ihm helfen könnt!“„Hallo,nach sehr vielen Absagen von verschiedenen Tierheimen, Gnadenhöfen und anderen Organisationen sind Sie meine letzte Hoffnung…Schweren Herzens muss ich mich von meinem Hund Pxxxxx trennen.Er ist ein 4jähriger Hütehund und wiegt 50kg. Er ist territorial, aufmerksam, verspielt und geht für seine Bezugsperson durchs Feuer. Auch hat er einen starken Beschützerinstinkt, gepaart mit Unsicherheit. Mit Weibchen verträgt er sich, mit Rüden eher nicht so………Alles verlief harmonisch, bis eine Frau ihm ein Leckerli geben wollte und sich über ihn beugte. Pxxxxx bekam Angst bzw. fühlte sich eingeengt/bedroht und biss ihr ins Gesicht……Wir können ihn leider nicht behalten und müssen schnellstmöglich eine Lösung finden. Den letzten Gang zum Tierarzt möchten wir ihm gerne ersparen. Allerdings können wir nicht mehr lange damit warten, wenn keine Lösung in Sicht ist….“"Liebe Kollegen,wir wollen Ihren Hund nicht "geschenkt" bekommen. Wir können es uns schlichtweg einfach nicht mehr leisten, Hunde von importierenden Vereinen kostenfrei aufzunehmen, weil sieProbleme machen. Wir sind mittlerweile übervoll mit genau solchen jungen Rüden.Wenn ein Verein sich Tierschutzverein nennt, Tiere "rettet" undimportiert, dann hat er dafür Sorge zu tragen, dass die Hunde hier einen adäquaten Platz finden und bleiben können. Nach mir die Sintflut ist der völlig falsche Ansatz, der uns jetzt mittlerweile in Deutschland richtig auf die Füße fällt.Wir erhalten alleine täglich bis zu 5 Anrufe wegen Abgaben. Junge GROSSE Rüden bis 4 Jahre sind da die Regel. Importiert von Vereinen, die diese Hunde angepriesen haben als wundervolle Familienhunde, und die sich aus der Verantwortung nehmen, wenn die Hunde sich dann nicht erwartungsgemäß verhalten. Da die verzweifelten Übernehmer 10, 20 oder 30 Tierheime anrufen und überall abgewiesen werden, WAS passiert mit Ihren Hunden?Ich kann es Ihnen sagen, wir steuern auf amerikanische Verhältnisse zu. Die Hunde werden eingeschläfert werden, weil es keine anderen Lösungen mehr gibt.Übernehmen Sie bitte die Verantwortung für Ihre Tiere! Lebenslang! Zum Schutz und zur Rettung Ihrer Tiere!Aufgrund mehrerer Notfälle sind wir tatsächlich jetzt auch übervoll. Ich könnte versuchen, einen Platz in einem näher liegenden Tierheim zu finden, wir sind gut vernetzt.Dazu braucht es aber Ihre Zustimmung, weiterhin Verantwortung in Form von Pensionskosten zu übernehmen. Der jeweilige Verein wird mit dem Hund arbeiten und versuchen, ihn sobald es verantwortlich erscheint, in gute Hände abzugeben.Der Schutzvertrag kann gerne über sie laufen, die entsprechendeVermittlungsgebühr auch.Kollegiale Grüße" ... Mehr lesenWeniger lesen
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6 Monate her

Die armen (Herdenschutz-)Hunde . . . . sie brauchen dringend unsere Hilfe!Wir möchten Euch bitten, Euch zu melden, wenn Ihr für die nachstehenden beiden Hunde einen adäquaten Platz wisst oder habt. Goldi ist noch kein Jahr alt und sucht dringend eine neue Bleibe. Er wurde vom Familienvater für die Kinder angeschafft, er kaufte einen Golden Retriever. Die Ehefrau war von Anfang an gegen den Hund. Als er immer größer wurde, musste er aus der Wohnung raus und lebt seitdem im Geschäft des Mannes. Dort ist er viel alleine und jammert. Nun gibt es Beschwerden und der Besitzer versucht, den Hund los zu werden. Ein Besuch beim Tierarzt beschreibt, dass selbst eine endgültige Lösung für ihn eine Option wäre. Goldi ist tatsächlich noch ein Kind, kein Golden-Retriever sondern ein ziemlich echter Kuvasz, der sich (noch) gar nicht so verhält. Wir suchen händeringend eine Bleibe für ihn.Odin ist gleichalt, gerade mal 9 Monate. Ein liebes Tier, das seine Familie von Herzen liebt, gerade die Kinder. Von ihnen wird er ziemlich gefordert und erträgt es mit Engelsgeduld. Odin wurde angeschafft, als der Vermieter endlich einem kleinen Hund zustimmte. Jetzt wo Odin fast seine Endgröße erreicht hat, legt der Vermieter sein Veto ein. Definitiv gehören Kangals und deren Mischlinge NICHT zu den Kleinhunden. Daher muss er sofort weg. Die umliegenden Tierheime wurden schon alle abgefragt, doch keiner kann den jungen Hund aufnehmen. Es wäre für ihn sicher auch schöner, wenn er einen guten Endplatz finden würde. Wer kann oder weiß, bitte umgehend bei uns melden. Wir geben jeweils die Kontaktdaten weiter!Die beiden sind wirklich brave Hunde, aber keinesfalls ausschließlich in einer Wohnung oder in der Stadt zu halten. Man braucht für solche großen Hunde gute Nerven, viel Platz und Erfahrung. Sie sind zwei von ganz vielen jungen Herdenschutzhunden, die letztes Jahr unüberlegt angeschafft wurden. Wie oft haben wir darüber berichtet und davor gewarnt!!!! Jetzt werden sie so langsam ausgewachsen und zeigen, wer und was sie sind. In einem hessischen Tierheim waren es 2021 insgesamt 11 Herdenschutzhunde, deren Abgabe angefragt wurde, weil sie das tun, was eben viele dieser Hunde tun. Es handelte sich ausschließlich um Rüden und sie waren alle 1-3 Jahre alt und hatten teilweise schon einiges auf dem Kerbholz. Die Rüden zeigten für die Leute unkontrollierbares Territorialverhalten und es gab Beissvorfälle, in allen dieser 11 Fälle. Alle diese Hunde mussten aufgrund von Überfüllung abgelehnt werden. Wer weiß, was aus ihnen wurde . . . .Von Januar bis März 2022 wurden im gleichen Tierheim bereits 10 Herdenschutzhunde angefragt, die wegen Vorfällen mit Aggressionsverhalten gegen Menschen und territorialer Aggression leider auch abgelehnt werden mussten. 7 davon waren knapp ein Jahr alt. Die anderen waren 2 und 3 Jahre alt, alle waren Rüden. Man sieht deutlich, dass die Zahlen wie bereits vorhergesagt rasant steigen. Mit viel Glück finden sie einen Platz in einem der Tierheime Deutschlands, wo sie für den Rest ihres Lebens in einem Freilauf am Ende des Grundstückes irgendwo verwahrt werden. Einsam. Und das wäre noch Glück! Denn die Tierheime sind voll. Die Probleme von uns wurden häufig geschildert. Die Mitarbeiter haben oft genug Angst vor der Art Hund. Denn Beißvorfälle in den Tierheimen bei den Tierpflegern sind an der Tagesordnung. Doch wohin mit den Herdenschutzhunden?Lasst uns wenigstens die beiden Jungs hier retten! Wer ist dabei? ... Mehr lesenWeniger lesen
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6 Monate her

Das ist doch mal ein kluger Ansatz ☝️m.facebook.com/story.php?story_fbid=1657567597928258&id=427368664281497 ... Mehr lesenWeniger lesen
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6 Monate her

Die (Hilfe-)Rufe der Tierheime wurden gehört und verstanden . . . . So hat sich ein Expertenteam zusammengefunden und nach intensiver Vorarbeit und Planung nun ein unschlagbares Angebot für die Tierheim-Mitarbeiter entwickelt. Alle Dozenten kommen aus Tierheimen und haben langjährige Erfahrung mit schwierigen Hunden. Alle arbeiten zum Selbstkostenpreis ohne Gewinn, damit sich jeder Tierpfleger die Teilnahme auch wirklich leisten kann! Wie schon so oft beschrieben steigen die Anforderungen an die Mitarbeiter zur Zeit enorm, Tierheime wie Pfleger sind überfordert. Hier ist das Hilfsangebot: www.facebook.com/InitiativeTierheimcoaching/photos/a.105350772133532/105350512133558/?__cft__[0]=AZXLHidckDN_lmsilrHSXwEVhPvDEx8oKTBP5CoaafOLaylttnB-eRKfXPkfpXosr8xqwhvxmM3mgURapsJKYd6MfaicUZbX1uJpOAgI-a5qPuYGiOEqUdcLXTlNI1dM6g48evt25uVKw-O8Qgsc1D3P&__tn__=EH-RHerzlich willkommen!Viele Ideen und Vorstellungen gingen in unseren Köpfen umher, erste Möglichkeiten wurden lose festgehalten, ein qualifiziertes Team auf die Beine gestellt und eine Weile später - nach diversen Gesprächen, Treffen, Beratschlagungen und Diskussionen - können wir endlich offiziell starten: die Initiative Tierheimcoaching!Unser Ziel: In Tierheime kommen immer mehr Hunde mit gewissen „Baustellen“. Ob ein Dackel, der knurrt, wenn der/die Tierpfleger/in seinem Futter zu Nahe kommt, oder ein Kangal, der niemanden in seinen Zwinger hineinlässt. Wann könnte es brenzlig werden, welche körpersprachlichen Signale zeigt ein Hund, inwiefern ist es Normalverhalten, wie sieht es mit Vergesellschaftung aus, wie kommt man an Angsthunde ran? Mit welchen Mitteln und wie kann man einen Hund absichern? Wie lernen Hunde überhaupt? Wir möchten Tierheimmitarbeitern/-innen das Wissen vermitteln, wie die tägliche Arbeit mit Tierheimhunden produktiver und gefahrenfreier ablaufen kann.Spezial: ExotenEs liegt immer mehr im Trend, exotische Tiere zu erwerben. Leider fällt dann das Interesse oder die Haltungsbedingungen können nicht erfüllt werden, so dass diese Tiere gehäuft in Tierheimen landen. Ob Axolotl, Abgottschlange, Komodowaran oder Schildkröte – wie werden sie artgerecht (im Tierheim, aber auch im zukünftigen Zuhause) gehalten, wie sieht die rechtliche Lage aus? Wie kann man erkennen, ob das Tier krank ist? Und wie erkennt man, ob der Skorpion vielleicht gefährlich ist oder nicht? Im optionalen letzten Kursteil der Reihe möchten wir Tierheimmitarbeitern/-innen das sichere Handling mit Exoten näherbringen, Unterbringungsmöglichkeiten aufzeigen und auf verschiedene Krankheiten eingehen.Wer wir sind:Torben Bahr (Hundeschule Mittelholstein),Chris Deschl (Hundeschule Wolfsspuren, Hundezentrum Odenwald),Ute Heberer (Hundezentrum Odenwald, Tiere in Not Odenwald),Nina Jassmann (Raketenhunde),Melek Kocayigit (Hundeschule Mittelholstein),Ines Koopmann (Koopmann Tierarztpraxis),Verena Kretzer (Hunde im Zentrum),Melanie Stoppel (Küstenköter),Nikolaus Stoppel (Küstenköter, Tierheim Lübeck),Maria Weihrauch (Tierzentrum Rudersdorf) undManon-Jamila Westphal (Elbgebell).Wir bieten Fortbildungsreihen nur für Tierheimmitarbeiter/-innen an. Es wird immer eine komplette Reihe (nur die Exoten kann man ausschließen) in Norddeutschland (Schleswig-Holstein) stattfinden, eine Reihe in Süddeutschland (Hessen). Die Gebühr für eine komplette Reihe beträgt insgesamt 714,-€ inkl. MwSt. (ohne Exoten: 654,50,-€ inkl. MwSt.). Das entspricht 59,50,-€ inkl. MwSt. pro Kursteil, also immer zwei Tage Seminar mit der notwendigen Theorie und Praxis direkt mit dem Tier.Termine 2022 / 2023 Norden (Schleswig-Holstein):Körpersprache 21.07. – 22.07.22Haltungsformen 29.08. – 30.08.22Einschätzung 08.10. – 09.10.22Lerntheorie 14.11. – 15.11.22Lerntheorie als Konzept 15.12. – 16.12.22Aggression 1 14.01. – 15.01.23Aggression 2 25.02. – 26.02.23Aggression 3 25.03. – 26.03.23Angst 1 13.04. – 14.04.23Angst 2 20.05. – 21.05.23Gesundheit 17.06. – 18.06.23Exoten (Reptilien u.Ä.) 14.07. – 15.07.23Termine 2023 / 2024 Süden (Hessen):Körpersprache 15.02. – 16.02.23Haltungsformen 11.03. – 12.03.23Einschätzung 01.04. – 02.04.23Lerntheorie 09.05. – 10.05.23Lerntheorie als Konzept 06.06. – 07.06.23Aggression 1 22.07. – 23.07.23Aggression 2 26.08. – 27.08.23Aggression 3 16.09. – 17.09.23Angst 1 10.10. – 11.10.23Angst 2 18.11. – 19.11.23Gesundheit 09.12. – 10.12.23Exoten (Reptilien u.Ä.) 17.01. – 18.01.24Für weitere Infos, Kontakt und Anmeldung: initiative@tierheimcoaching.de ... Mehr lesenWeniger lesen
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7 Monate her

Als ob es nicht schon genug Probleme gäbe . . . werden immer mehr Designerhunde erfunden. Hauptsache noch bunter, schöner, exklusiver und in dem Fall noch größer. Und die Leute glauben den blumigen Beschreibungen und zahlen richtig Geld dafür. Früher waren Mischlinge nichts wert, heute werden sie teurer verkauft als die reinrassigen Vertreter der beteiligten Rassehunde. Aktuelles Beispiel ist der Rüde „Clio“ (Name frei erfunden), derzeit mit knapp einem Jahr 80 cm Schulterhöhe erreicht hat und noch nicht fertig ist. Er ist eine Mischung aus Irischem Wolfshund einem weissen türkischen Herdenschutzhund. Die „Züchterin“ selbst schreibt auf ihrer Homepage von einem „erfolgreichen Experiment", das 2018 begann und das so tolle Hunde hervorgebracht hätte, dass sie auf alle Fälle jährlich weiterzüchten wird. Der erste Wurf wird gerade erwachsen. Aber es folgten schon 3 weitere. Was man aber sehr schnell schon merkte war, dass diese Hunde ausgesprochen wachsam sind und der überwiegende Teil große Jäger sind. Beides Eigenschaften, die wir hier bei uns brauchen wie Fußpilz und mit dem die meisten Menschen leider auch nicht klar kommen. Wir sprechen immer noch von jungen Hunden. Die eigentlichen Eigenschaften entwickeln sich meist bei solchen Hunden erst zwischen dem 3. Und dem 4. Lebensjahr. Aber es ist ja ein Experiment. Es bleibt spannend ! Also gleich mal fleissig weiterverkauft, so lange noch keine negativen Eigenschaften an die Öffentlichkeit kamen. Gäbe es da nicht Clio (Name frei erfunden), der bei uns aufploppte.Clio ist neben den schon beschriebenen Eigenschaften auch Personenschützer, mit dem Nachteil, dass sich niemand dieser Person nähern sollte. Leider durfte sich auch in der Familie nicht jeder uneingeschränkt bewegen. Er knurrte schon mal, aber durch Konfliktvermeidung ging es lange gut. Bis das Kind in die Küche kam. „Seine“ Person und „sein“ Essen in der Kombi ließen ihn die Nerven verlieren und er biss zu. Dem Kind wurde der Arm dabei gebrochen. Eine daraufhin sofort gefundene Pflegestelle schloß den Hund erst in die Waschküche und mußte dann auch ins Krankenhaus zur Versorgung der eigenen Wunden. Dort ließ der Hund niemanden mehr an sich heran, so dass der Tierschutz helfen mußte. Der Hund wurde gesichert und mitgenommen. Die „Züchterin“ fühlt sich nicht mehr verantwortlich. Nach ein paar Wochen Kennenlernen kann man sagen, Der Hund ist brandgefährlich. Sehr erfahrene Menschen kriegen den sicher noch hin und dann wird das ein prima Kerl. Anlagen dazu gibt es. Doch wo gibt es noch solche Menschen? Es ist einfach verantwortungslos, in der heutigen Zeit in unserer heutigen Gesellschaft solche „Experimente“ durchzuführen!!! Selbst wenn nur 10 % dieser Mischlinge so werden wie Clio (Name frei erfunden), ist jeder Hund zu viel. Es braucht keine unkontrollierte Zuchtexperimente in Deutschland. Nicht von Herdenschützern und auch nicht von alllen anderen „Arbeitsrassen“!.WIR FORDERN EIN ZUCHTVERBOT !!!!!Clio hat schon viel gelernt, Restaurantbesuche klappen bereits. Doch bevor man ein wirklich entspanntes und gefahrloses Zusammenleben mit ihm erwarten kann, liegt noch ein weiter Weg vor ihm. Er sucht nun ein verantwortungsvolles erfahrenes Zuhause. Interessenten gerne per PN an uns richten. ... Mehr lesenWeniger lesen
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8 Monate her

Schattenhunde . . . nun treibt es Blüten, aber keine Hilfe in Sicht !Mittlerweile ist es in den Amtsstuben angekommen, dass wir ein Problem haben, ein richtig großes sogar. Unsere Schattenhunde werden nicht mehr nur als böse und aggressiv dargestellt, sondern man hat erkannt, dass es fühlende und leidende Wesen sind, völlig verkannt und missverstanden. Ja, so sind sie, auch die sogenannten Schwerverbrecher haben irgendwo tief drinnen ein weiches verletzliches Herz.So weit so gut …. Könnte man meinen.Es wurde sogar die Tierschutzhundeverordnung aktualisiert, um die Lebenssituation der Hunde in Deutschland zu verbessern.www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/TierSchHuV.pdf Doch gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Leider wurden nicht Experten an einen Tisch gesetzt sondern eher teilweise undurchdachte Ratschläge in ein Gesetz umgewandelt. Selbst unsere Polizei hat bereits gegen diese Verordnung interveniert. Die Anbindehaltung zum Beispiel ist nun verboten. Hurra werden manche schreien. Doch die vielen Hofhunde, die an langer Laufkette mitten im Leben waren, Kontakt zu Menschen, Tieren, Wind und Wetter hatten, werden zu ihrem Schutz nun wieder in den Zwinger gesperrt. Auf 6 qm. Sie werden sicher dankbar sein, und glücklicher, jetzt und hinter Gitter.Die, denen es helfen sollte, wird nicht geholfen werden. Ausstellungs- und Importverbote von kupierten Hunden z. B. Da haben Mitglieder des VDH, unseres größten Zuchtverbandes, schon lauthals öffentlich geäußert, dass sie diese Regelungen ignorieren werden. Qualzucht wird bei diesen ewig Gestrigen ja auch bestritten und ihre Zuchtziele nicht den gesetzlichen Vorgaben angepasst. Das glaubst Du nicht? Hier steht es: m.facebook.com/story.php?story_fbid=5009622332478441&id=351786041595450Also unter der Hand geht es da weiter, wo sich doch so viel ändern sollte. Und keiner traut sich wirklich dran . . . . an die ahnungshabenden Rassespezialisten vom VDH.Aber nun haben die Behörden die Tierheime entdeckt. War doch die Tierschutz-Hundeverordnung zum Beispiel dahingehend geändert worden, dass Züchter einen geänderten Personalschlüssel brauchen. Nur noch 5 statt 10 Zuchthunde pro sachkundiger Person und mindestens 4 Stunden tägliche Betreuung von Welpen. Windige Amtsveterinäre haben nun ihr greifbares Feindbild, den Tierschutzverein, nach diesen geänderten Maßgaben kontrolliert.Mehrere Tierheime in Deutschland wurden bereits von ihren Veterinärämtern besucht. Sie wollten sich die Betreuungszeiten der Hunde zeigen lassen. Die Tierheime sollten nachweisen, wieviel Zeit sie für die Schattenhunde zum Beispiel ansetzen, da ja mit ihnen gearbeitet werden müsste. Die traurige Regel in Deutschland sind 20-40 Hunde pro Pfleger, je nach Tierheim-Struktur. Da bleibt sicher nicht viel Zeit für die einzelne Betreuung. Nichts anderes haben wir je gesagt. Die Schattenhunde fallen da sogar hinten runter, weil es kaum Gassigeher gibt, die ihnen wertvolle Bonuszeit schenken können. Unser Hilfeschrei blieb bisher ungehört . . . . Die Tierheime sind am Limit. Wir brauchen mehr Geld und mehr Pfleger!!! Gassigänger gelten im Personalschlüssel nicht als sachkundig und deren Zeit, die sie mit den Hunden verbringen, zählt offiziell nicht als Kontakt zu Menschen. Wohl aber das Putzen eines gelernten Tierpflegers im Zwinger beim Hund. Geld ist in Zeiten von Corona kein Thema mehr, es gibt keins. Basta. Den Tierheimen bleibt nun nur noch die Möglichkeit, Hunde abzulehnen. Täglich, mehrere wegen Beißvorfall jede Woche. Die Plätze sind jetzt schon voll und es geht weiter. Es bräuchte dringend Gespräche mit den gesetzgebenden aber natürlich auch mit den exekutiven Behörden. Schon vereinbarte Termine wurden - leider auch mit uns - abgesagt wegen Corona. Keine Präsenzveranstaltungen während der Pandemie, wie lange das noch dauert, wissen die Götter. Wenn die Behörden nun aber den Züchter-Personalschlüssel bei den Tierheimen anlegen, werden Tierheime schließen müssen. Insolvenz sozusagen. Und die Hunde? Quo vadis?Eine große Bitte an Euch alle: Wenn Ihr ähnliche Erfahrungen mit Eurem Veterinäramt oder einer anderen Ordnungsbehörde hattet, würdet Ihr uns Eure Erfahrungen bitte zusenden!?!? DANKE !!!!Stellvertretend für die Schattenhunde stellen wir Euch heute Scout vor. Eine fast 10jährige Hündin, die schon fast ihr ganzes Leben im Tierheim verbringt. Woher sie kommt und was sie erlebt hat, wissen wir nicht. Sie wurde angebunden an der Autobahn gefunden. Ein Hund mit vermutet denkbar schlechtem Start ins Leben. Sie wurde sicher sehr unfair und falsch behandelt. Tiefes Misstrauen Menschen gegenüber lässt sie kaum Freundschaften schließen. Nur wenigen vertraut sie, dann aber mit überschwänglicher Liebe. Sie lebt seit einem Jahr im Büro des Tierheims, hat feste Gassigänger, die sehr viel mit ihr unternehmen, sie schläft am liebsten unter dem Schreibtisch oder aber auf dem Sofa und beobachtet das bunte Treiben im Empfangsbüro gelassen. Sie hat in ihrer aussichtslosen Situation das große Glück, ein fast normales Hundeleben führen zu können. Eine absolute Ausnahme als Schattenhund. Denn diesen Titel wird sie wohl für den Rest des Lebens tragen. Ein echter Schattenhund, der aufgrund seiner Gefährlichkeit sein ganzes Hundeleben im Tierheim verbringen wird. In ihrem Fall allerdings wohlbehütet und geliebt und in ihren Eigenschaften als knoddernde ältere Dame respektiert. ... Mehr lesenWeniger lesen
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10 Monate her

Wie ist er denn sonst so? Wir befinden uns gerade in der 4. Corona-Welle, auch in den Tierheimen. Was dazu führt, dass täglich Vermittlungs- und noch mehr Abgabegespräche geführt werden müssen. Auch die Hundeschulen haben alle Hände voll zu tun. Und so kommen wir gleich zu der Eingangsfrage.Eines, was sich mittlerweile durch alle Gespräche führt, ist genau die zentrale Frage: Wie ist er denn sonst so? Letztendlich beinhaltet diese Frage so viel mehr. Was kann denn der Hund gut? Was mag der Hund denn besonders? Welche guten Eigenschaften könnte man denn hervorheben? Was fördern, wo in der Arbeit ansetzen!?Die Hunde werden immer mehr bestellt, gekauft und bei Nicht-Gefallen weitergegeben. Kommen sie ins Tierheim, heißt es meist, er hat gebissen. Warum, wird von den Besitzern gar nicht mehr hinterfragt. Bei einem guten Abgabegespräch, bei dem alle Fakten und Eigenschaften niedergeschrieben werden, sind dies elementare Fragen. Denn man kann doch ein Lebewesen nicht auf eine im gemeinsamen Zusammenleben negativ für den Menschen verlaufene Situation reduzieren! Sicher ist es wichtig, diese entscheidende Szene genau zu hinterfragen. Aber doch um den Hund besser zu verstehen! Sein Verhalten einschätzen zu können! Fragt man weiter, können viele dieser Fragen heute gar nicht beantwortet werden. „Weiss ich nicht“, „haben wir nicht ausprobiert“, „können wir nichts dazu sagen“ sind gängige Antworten. Die Persönlichkeit des Tieres wurde im Zusammenleben nicht wirklich erkannt. Positive Eigenschaften werden nicht mehr wahrgenommen oder schlimmer noch: sie werden vorausgesetzt und unterstellt - aber wehe er enttäuscht!Dabei ist es so wichtig, gerade wenn ein Hund ein facettenreiches Verhalten zeigt, auf die guten Eigenschaften zu setzen, sie zu fördern und zu bestätigen. Wenige Menschen können die Frage „was mag denn der Hund?“ wirklich beantworten. Sie reagieren irritiert, denn die zentrale Antwort ist ja, er hat gebissen / wollte beißen / würde beißen. Und ja, das tun / wollen / würden alle Hunde, wenn die Situation keine andere Antwort hergibt. Aggression als Teil des Sozialverhaltens wird nicht nur bei Hunden oft unangemessen gezeigt. Oft aber aus Unverständnis und Hilflosigkeit heraus.Gestern wurde ein Hund wegen Aggressionsverhalten abgegeben. Ein Jahr alt, seit Welpenalter bei den Besitzern . . . . sie haben in all der Zeit nicht gemerkt, dass der Hund taub ist. . . . . Und damit wollen wir nun alle die „A*krampen“, die es auch unter den Hunden gibt, gar nicht bestreiten. Aber diese Flut an Hunden mit Aggressionsverhalten ist nicht mehr normal!!!!!Kommen die Hunde dann ins Tierheim erleben wir so häufig Hunde, von denen wir im Vermittlungsgespräch leider sagen müssen, er hat schon mal gebissen. Ja. ABER er ist auch so reizend. Er hat so viele positive Eigenschaften, er mag Kinder, Katzen, Pferde, lange Spaziergänge, faule Nachmittage, Autofahren und Schweineohren oder was auch immer.Es geht nicht darum, Probleme zu umschiffen. Ganz im Gegenteil! Aber wenn ein Hund neu einzieht, dann kommt da nicht ein weißes Blatt sondern eine Persönlichkeit mit Wünschen, Bedürfnissen und auch Defiziten. Die gilt es herauszufinden. Gutes zu fördern, Negatives abzustellen. Dazu braucht es aber eine Beziehung. Kein Abhängigkeitsverhältnis, kein erzwungenes Dominanzgefälle aber auch keine Augenhöhe. Wir brauchen wieder Menschlichkeit, Verständnis und Bauchgefühl. Gerne auch selbstbewusste Persönlichkeit der Menschen ihren Hunden gegenüber. Dazu sollte man sich aber doch Gedanken machen über die Tierart, die ich mir anschaffe, über Bedürfnisse, Haltungsbedingungen, Voraussetzungen. Immer mehr Hunde sind verstört, haben nicht die einfachsten Kommunikationswege mit Menschen kennengelernt, kennen nicht mal ihren Namen. Sie kommen nicht auf Zuruf, aber sie gehen auch nicht, wenn man sie wegschickt. Nein, Aus, Lass das, runter, komm her, geh weg und sitz, all das haben sie schon oft gehört aber nie verstanden, die wenigstens können solche Befehle noch umsetzen. Was sollen sie denn tun, wenn man ihnen die einfachsten Dinge des Zusammenlebens nicht mehr erklärt? Wenn sie nicht verstanden werden in ihrer Körpersprache. Wenn keiner ihre persönlichen Wünsche und Grenzen sieht und versteht?Es bedarf oft so wenig. Etwas Zeit, Artgenossen, und JA auch klare Regeln des Zusammenlebens mit Menschen. Wörter müssen eine Bedeutung und auch Konsequenzen beinhalten. Aber es braucht auch Liebe und Verständnis. Für ihre Rasse, ihre Eigenarten, ihre Bedürfnisse und ihre mögliche Vorgeschichte.Mensch und Hund, eine über 30.000 Jahre alte Freundschaft, scheint aufgrund unüberwindbarer Differenzen gerade zu zerbrechen.Auslöser dieses zugegebenermaßen sehr emotionalen Textes ist die Hündin auf dem Bild, im Tierheim abgegeben wegen Beißvorfall. ABER sie kann toll alleine bleiben, jagt nicht, hört gut, und sie liebt Katzen und zieht sie mit Leidenschaft auf und macht damit ihre verständnisvolle Besitzerin sehr glücklich. Nein gebissen hat sie seither nicht mehr . . . .bei Besuchern muss man eben aufpassen. ... Mehr lesenWeniger lesen
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11 Monate her

Da sitz ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor . . . .Bobby hat aus seiner Sicht alles richtig gemacht, war gelehrig, neugierig, schlau. Er hat seine Familie geliebt. Jeden einzelnen, vor allem die Kinder. Die Frau zeigte ihm, was er lernen muss als Hund. Stubenrein war kein Problem, ordentlich an der Leine gehen, brav sitz machen vorm Essen. Warten und alleine bleiben. Vieles musste man ihm aber nicht sagen, das steckt in seiner Genetik. Er hat die Familie behütet, gut bewacht, mit allen Mitteln als er älter wurde. Und das war aus seiner Sicht das mindeste, was ein guter Hund für seine Familie eben so tut. Bobby ist nun Teenager und mit 70 cm Schulterhöhe ist er ein stattlicher Vertreter seiner Rasse mit allen phänotypischen Merkmalen eines ungarischen Herdenschutzhundes, eines Kuvasz.Das ist eine Sicht der Dinge. Die Familie allerdings hatte sich vor 6 Monaten aus liebevollen Händen einen Kleinpudel gekauft. Ein reizendes Welpchen, dass aus Allergiegründen dringend verkauft werden musste. Die Verkäuferin küsste den Kleinen, weinte herzzerreißend, aber die Gesundheit geht halt vor. Beide Parteien unterschrieben einen Kaufvertrag, der Betrag von 1700 Euro und ein kleiner Hund wechselten den Besitzer. Dass sich das alles in einem Stadtpark abspielte, war zwar etwas ungewöhnlich, aber die Kinder hatten sich schon längst entschieden und so unterschrieb man voller Freude.Bereits nach 2 Wochen wurde der Familie klar, dass Kleinpudel in dem Alter kleiner und leichter wären. Auch sein Verhalten entsprach nicht den Erwartungen an die Rasse. So machte man sich auf den Weg zu der Adresse im Kaufvertrag. Telefonisch war niemand erreichbar. Es bedurfte nicht viel um festzustellen, dass es weder die Adresse noch diese Person in der Realität gibt. Es war frei erfunden. Nun erklärte sich auch der unangenehme Geruch nach Stall bei der Übergabe, sie waren trotz vorheriger Informationen doch auf eine übliche Machenschaft von Hundehändlern hereingefallen. Man entschied sich, den Hund zu behalten. Doch die Diskrepanz zwischen einem erwarteten Zwergpudel und einem heranwachsenden Herdenschutzhund war groß. Sein Verhalten wurde stetig schwieriger aus Sicht der Familie. Dann biss Bobby mehrfach zu. Bobby hatte aus seiner Sicht gute Gründe, die Familie war schockiert und wusste nicht mehr weiter.Nun sitzt er erst mal im Tierheim, er lernt das 1 x 1 der Hundesprache und den angemessenen Umgang mit fremden Personen. Die Familie hat Zeit, sich in die Eigenschaften eines solchen Hundes einzulesen und gut abzuwägen, ob sie mit den neuen Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben bereit sind.Mit ganz viel Glück gibt es hier noch ein HappyEnd, doch gepflastert mit Leid, Tränen und Blut. Doch die Verbrecher sind davon gekommen, und das ist die wahre Tragödie! Wieviele Schattenhunde werden durch solche Machenschaften entstehen ??? ... Mehr lesenWeniger lesen
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1 Jahre her

Wir haben von Chiappa & Hauser diese wunderbare Nachricht erhalten! Ein Zeichen wurde gesetzt! Hallo ihr lieben Hundefreunde 🖤Es gibt Neuigkeiten im Fall von Zeus! Wir sagen auch euch Danke! Ein persönliches Danke an euch ihr Lebensretter. Danke für eure Unterstützung 🙌🏻 🖤 Es gibt in den nächsten Tagen weitere Neuigkeiten! Schaut auf unserer Seite vorbei und teilt die tollen Nachrichten gerne 🖤 www.facebook.com/111033937068576/posts/417945023044131/?d=n ... Mehr lesenWeniger lesen
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1 Jahre her

Es war 21.42 Uhr als gestern Abend der Hilferuf aus Nordrhein-Westfalen kam. „Wer kann uns helfen, unser Tierheim zu evakuieren, wir versinken im Wasser? Die meisten Zufahrtswege sind schon überschwemmt, es wird gefährlich, doch wir müssen es schaffen, die Tiere zu retten.“ In einer beispiellosen Aktion setzten sich Helfer sternförmig aus vielen anderen Tierheimen ins Auto und fuhren los, ausgestattet mit Boxen, Leinen, Fangstangen. Wie schwierig die Rettungsaktion werden sollte, war ihnen zu dem Zeitpunkt nicht klar.Es gab nur noch einen Zufahrtsweg, der auch unter Wasser stand. Als die letzten Fahrzeuge gegen Morgen das Tierheim verließen, mussten sie mit der Feuerwehr durch die Fluten gezogen werden. Einige Tiere wurden in dem großen Gelände laufen gelassen, um ihr Leben zu retten. Sie werden zur Zeit noch gesucht. Zeitgleich waren Tierschützer in Hessen unterwegs, um die Behörden bei der Sicherstellung illegaler Welpen zu unterstützen. Dieser Anruf kam 23.11 Uhr und war die zweite alleine an diesem Tag.Ein Tierheim in Baden-Württemberg meldete sich, denn 23 Einsätze mit Beschlagnahmungen innerhalb von 3 Wochen bringen sie an ihre Grenzen, zeit-, platz-, kräftemäßig und personell. Nichts geht mehr. Tierschutzalltag in Deutschland! Wer in den entsprechenden Facebook- oder Instagram-Seiten der Vereine mitliest, ist informiert. Die breite Masse der Bevölkerung sieht Tierschutz immer noch feindselig als willkürliche Kontrolle oder mit verklärtem Blick, weil alle so schön tierlieb sind. Die Realität ist aber, dass Tierschutzvereine kleine Unternehmen sein müssen, die unter behördlicher Überwachung vielerlei Auflagen erfüllen müssen. Ob es besondere Hygienevorschriften sind, Sicherheitsstandards oder eben das Tierschutzgesetz. Dazu überprüft das Finanzamt ganz genau bei den Vereinen, es könnte ja bei den erwirtschafteten Geldern noch etwas zu holen sein. Ehrenamtlich ist es in vielen Fällen gar nicht mehr leistbar, diese Auflagen zu erfüllen, es bedarf in jedem der Bereiche Fachleute. Dies alles kostet Geld. Geld aus Vermittlungen, Spenden, Erbschaften und aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, wie Pensionen und Feste. Ein geringer Teil der Einkünfte sind kommunale Zahlungen für die Aufnahme von Fundtieren oder Beschlagnahmungen. Diese Zahlungen decken keinesfalls die entstandenen Kosten, wenn man die Bereitstellung von Personal, Raum und Umlagen mitrechnet. Die Pfleger, die Tag und Nacht für die Tiere im Einsatz sind, bekommen VIEL ZU WENIG Geld. Viele haben nebenbei noch 2. Oder 3. Jobs, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, weil sie aus Leidenschaft an ihrem Beruf festhalten. Familien sind damit nicht zu unterhalten. Gute Pfleger mit Privatleben müssen den Beruf wechseln um zu leben. Was bleibt sind Auszubildende, 450-Euro-Kräfte, ungelernte Halbtagsstellen und Ehrenamtliche. Ein wichtiger Grund, warum viele Tierheime schwierige Hunde ablehnen. Sie können es personell einfach nicht leisten!!!!Die Nebenkosten steigen, die Gebäude sind sanierungsbedürftig, doch die Anforderungen an die Haltung der Tiere steigen ebenfalls. Je nach Größe des Tierheims werden entsprechende Ausgaben monatlich fällig. 50.000 Euro Ausgaben pro Monat sind für ein mittelständiges Tierheim die Regel. Darin enthalten sind allerdings keine größeren Anschaffungen, die gehen extra. Eine neue Industriewaschmaschine mit 15000 Euro oder ein neues dringend benötigtes Auto reißen entsprechende Löcher in die Kasse. Dabei wäre es so wichtig, ein gewisses Polster zu erwirtschaften. Denn wenn es zu irgendeiner nicht vorhersehbaren wirtschaftlichen Krise kommen sollte, gesamtgesellschaftlich gesehen, was wird aus den Tieren? Wir fordern die Politik auf, die Arbeit der Tierheime mehr zu unterstützen. Es gibt Riesenfonds für Sportvereine, die allesamt natürlich auch wichtig sind. Es gibt aber noch keine vergleichbaren Fonds für Tierschutzvereine, obwohl ein wichtiger Beitrag geleistet wird. Mit der Aufnahme der Schattenhunde auch Gefahrenprävention. Und genau das schaffen die Tierheime nicht mehr zur Genüge! Wir, die Tierheime, brauchen mehr Unterstützung, um die Tierheime entsprechend ausstatten zu können und den Tierpflegern endlich eine gerechte Entlohnung zahlen zu können. Nur so kann auch Fachpersonal gehalten und gefördert werden!Doch der Hilferuf verhallt bei all den Problemen, die die Politik derzeit beschäftigt. . . ... Mehr lesenWeniger lesen
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1 Jahre her

Folgende ganz aktuelle wahre Geschichte zeigt die ganze Tragödie auf, was derzeit in der Hundewelt so alles schiefläuft. Die Bilder bitte nur anschauen, wer gute Nerven hat !!!! Wir haben überlegt, ob wir die Bilder überhaupt zeigen, möglicherweise wird aber erst so der Letzte verstehen, was wir versuchen in sooo vielen Posts zu vermitteln. Hier ist Lazlos Geschichte:Lazlo wurde als Labrador verkauft mit fadenscheinigen Papieren, aus denen aber hervor geht, dass er zu 70 % Weimaraner ist. Das sind Jagdhunde, die als „mannscharf“ gezüchtet wurden, Ein-Mann-Hunde sozusagen, die nicht nur jagen sondern ihren Besitzer auch beschützen und sich furchtlos jeder Bedrohung gegenüber stellen. In den richtigen Händen sind das gute Hunde! Leider werden sie aufgrund ihrer Farbe in die Labradore eingekreuzt. Diese Mischlinge werden dann als blaue Labradore verkauft, sie bringen aber alle Eigenschaften der Weimaraner mit. So eben auch Lazlo.In dieser Familie kam es zu einem folgenschweren Beissvorfall mit dem Kind der Familie. Es wurde von Lazlo so schwer verletzt, dass es mit dem Rettungshubschrauber geholt werden musste. Das Kind überlebte. Die Familie brachte den Hund sofort in eine Hundepension und versuchte ihn von dort weiterzuvermitteln. Schließlich fanden sie eine Frau, die sich dem Hund annahm. Ihr wurde eindringlich von den Besitzern wie von der Hundepension eingebläut, den Hund immer gesichert mit Maulkorb zu führen und ihn NIEMALS zu Kindern zu lassen! Ein Jahr ging alles gut, dann änderte sich ihre Lebenssituation und der Hund musste wieder weg. Sie setzte ihn bei ebay ein als freundlicher Labrador, der gut alleine bleiben kann und auch sonst keine Probleme macht. Er hätte nur einmal rumgeschnappt, als ein Kind ihm am Schwanz zog . . . . . So fand ihn eine Familie mit 2 Kindern, die sehr angetan waren von diesem schönen Hund. Wünschten sie sich doch einen Labrador, wie ihn viele ihrer Freunde haben, kinderliebe freundliche Hunde eben. Es war in der 3. Woche nach Übernahme, als er aus dem Nichts heraus die Kinder angriff. Die Bilder werden wir Euch nicht ersparen. Er biss in die Arme, die abwehrten, doch er packte die Kinder an Kopf und Hals. Mit Tötungsabsicht! Beide Kinder mussten ins Krankenhaus, auch sie überlebten mit viel Glück.Die Eltern, außer sich vor Angst um die Kinder gingen zum Tierarzt, er sollte den Hund euthanasieren. Dies verweigerte der Tierarzt aufgrund geltenden Rechtes, dass ein gesundes Tier nicht eingeschläfert werden darf. Er bräuchte eine behördliche Verfügung. Da kein Tierheim den Hund aufnahm, kam er zunächst in eine Hundepension. Dort zeigte er sich von seiner besten Seite, ein reizender verschmuster Hund mit viel „will-to-please“ und sehr verträglich. Nach 2 Wochen, nur abgesichert mit Maulkorb in der Gruppe, setzte die Betreiberin ihn ab, da Lazlo nur am Spielen und Beschwichtigen war. Keine 5 Minuten später packte er sich den schwächsten Hund der Gruppe, er packte ihn am Hals und schüttelte. Nur das souveräne sichere Eingreifen der Betreiberin rettete ihm das Leben, schwer verletzt. Die Familie währenddessen ging zum Ordnungsamt mit Selbstanzeige, sie hätten einen gefährlichen Hund, sie wüssten nicht wohin mit ihm, suchten dringend einen Platz und besser noch eine Genehmigung zur Einschläferung. Das Ordnungsamt verlangte daraufhin einen Wesenstest. Der hinzugezogene Sachverständige wurde über die Situation unterrichtet und gab sich jede Mühe, den Hund aus der Reserve zu locken. Doch Lazlo aber benahm sich während der Überprüfung so vorbildlich, dass der Sachverständige Lazlo bescheinigen mußte, dass er mit Bravour den Wesenstest bestanden hat. Die Euthanasie ist somit vom Tisch. Dies wurde dem Ordnungsamt mitgeteilt zusammen mit der Info, dass Lazlo weiterhin in der Hundepension untergebracht sei.Die Familie ist ratlos und sucht dringend eine Lösung . . . Als krönender Abschluss der Geschichte bekam die Familie heute ein Schreiben vom Ordnungsamt, der Hund sei als gefährlich eingestuft, er dürfte nicht mehr mit den Kindern zusammenkommen, er wäre räumlich zu trennen. Es wäre nun aber „Kampfhundesteuer“ fällig und beide Besitzer sollen innerhalb einer festgesetzten Zeit eine Sachkundeprüfung ablegen . . . Lazlos Geschichte ist gar nicht zu glauben, hätten wir sie nicht selbst miterlebt. Fakt ist: Welche unserer Forderungen würden in einem solchen Fall greifen und könnten so viel Leid verhindern?- Menschen, die Hunde erwerben, müssen sich vorher genau über die Rasse informieren!!!- Menschen, die Hunde verkaufen, müssen die Käufer zwingend genauestens über rassebedingte Eigenschaften und individuelle Eigenschaften des Hundes informieren!!!- Menschen, die Hunde verkaufen, müssen ihren Namen und Anschrift in einem Vertrag ebenso wie den der Käufer festhalten.- Menschen, die Hunde verkaufen, müssen im Notfall das Tier zurücknehmen ODER aber einen Plan B haben, und zwar eine Pension oder ein Tierheim, dass das Tier unter Umständen gegen Bezahlung durch den Verkäufer aufnimmt. - Dies gilt auch für (Auslands-)Tierschutzvereine, Hundehändler oder Züchter.- Verkäufe über das Internet müssen verboten werden oder strengstens reglementiert. Verschwiegene nachweisbare Eigenschaften, ob Krankheit oder Verhaltensauffälligkeiten, sind als strafbar einzustufen und müssen zu Regresspflicht führen.- Menschen, die einen Hund aufnehmen wollen, müssen vorher einen Hundeführerschein ablegen, um die Grundlagen im Umgang mit Hunden zu kennen, seine Bedürfnisse und seine Eigenschaften.- Die Gesetze zum Umgang mit gefährlichen Hunden müssen zwingend überarbeitet werden. Es kann nicht sein, dass ein junger Hund, der übermütig einen Menschen anspringt, als gefährlich eingestuft wird und lebenslang diesen Makel trägt, und wirklich gefährliche Hunde leben unerkannt unter uns. Rasselisten sind völliger Unsinn, dies hatten wir an anderer Stelle schon mit Argumenten belegt.- Die Tierheime müssen finanziell und personell besser ausgestattet werden, die Pfleger müssen fortgebildet werden, damit solche Hunde zukünftig wieder aufgenommen werden können. Das ist direkte Gefahrenprävention!- EUTHANASIE IST KEINE LÖSUNG! Und zu guter Letzt: LAZLO sucht nun ein endgültiges kompetentes erfahrenes Zuhause !!!!! ... Mehr lesenWeniger lesen
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1 Jahre her

Eine ganz andere Corona-Welle steigt langsam aber stetig an. Die Welle der Corona-Hunde. Die Hundeschulen haben alle Hände voll zu tun, um die Junghunde aufzufangen, die völlig enthemmt bei unerfahrenen Besitzern aus dem Ruder laufen. In der wichtigsten Zeit eines Welpen waren die Hundeschulen zu. Das fällt unserer Gesellschaft jetzt auf die Füße. Gewarnt hatten alle vor diesem Dilemma. Jetzt sind die Hunde im Teenager-Alter und packen aus. Dazu wurden Hunde aus Rassen verkauft, die erfahrene Besitzer benötigt hätten. Die Kunden wurden belogen, auch mit Rassewelpen, die gar keine waren sondern brisante Mischungen. Und alle anderen holten sich einen Hund aus dem Tierschutz, frisch importiert und gerettet.Wir haben gewarnt, versucht aufzuklären, wie so viele andere auch. Liebe Hundeinteressent*innen, bitte !!!!!!! Die Trainer bieten alle kostenlose Beratung vor Ort VOR dem Hundekauf an. Machen Sie davon Gebrauch. Es schützt Sie, Ihre Kinder und auch die Hunde, die nun am meisten unter der Situation leiden.Die Abgaben in den Tierheimen nehmen zu. Jede Menge junger Rassehunde, die aus vielerlei Gründen derzeit im Tierheim landen. Hauptabgabegrund ist zusammengefasst „Überforderung“. Es sind meist „Gebrauchshunde, wie Rottweiler, Schäfer- und Hütehunde aller Couleur und der Dobermann. Und natürlich Herdenschützer aus der Hochhaus-Wohnung. Es macht soooo wütend. Diese Ignoranz den Hunden und ihrem Wesen gegenüber. Sie tun einfach, wofür sie gezüchtet wurden, seit vielen Generationen, und nun sollen sie Lückenfüller sein, Kumpel und Zeitvertreib.Und wenn wir vermutlich auch wenig Gehör finden, an alle, die Hunde vermehren, eine RIESENBITTE !!!!!!! Wenn Ihnen Ihre Tiere nur etwas am Herz liegen, schauen Sie sich die Käufer genau an, lehnen sie bei Zweifel ab, oder züchten sie wenigstens Rassen, die familienkompatibel sind. Entsprechend nehmen die Abgabeanfragen wegen Beißvorfällen mit diesen jungen Hunden ebenfalls zu. Es ist in diesem Fall die Überforderung der Hunde, die blutige Spuren hinterlässt. Die Ausreden bzw. Abgabegründe sind vielfältig, alle gemeinsam haben sie aber diese Blauäugigkeit, alle Warnungen wurden in den Wind geblasen. Und so sind mittlerweile jetzt schon die Tierheime kaum noch in der Lage, diese Hunde aufzunehmen. Die Kapazitäten sind erschöpft, die Hunde stellen auch für die Mitarbeiter eine Gefahr und Überforderung dar. Liebe Tierheim-Mitarbeiter*innen bitte!!!!!! Für unsere Hunde und zu EUREM SCHUTZ, holt Euch Hilfe, bildet Euch weiter. Es gibt mittlerweile sogar ein großes Angebot an Webinaren, so dass der Zeitfaktor und Preis kein Argument mehr ist. Die Anforderungen haben sich verändert. Es sind nicht mehr die armen misshandelten Hunde, es sind jetzt die überforderten, überreizten ungebremsten Teenager, die sich nichts mehr sagen lassen.Was das Problem noch verschärft, ist leider auch die Überforderung vieler Hundetrainer mit solchen Hunden. Wir bitten händeringend die Hundetrainer, sich fortzubilden. Rassebeschreibungen zu studieren, Tierschutzhunde nicht pauschal zu stigmatisieren, sondern genauer nachzufragen. NEIN, es ist eben nicht die Angstaggression, erlerntes Verhalten oder der oft zitierte Deprivationsschaden. Es sind Hunde aus anderen Ländern, aus unbekannten Schlägen und Rassen. Man muss sich auskennen, hinterfragen, wo die Hunde genau herkommen, Genetik ist da oft wichtiger als die Erlebnisse, die sie sicher auch hatten. Da helfen keine Methoden oder das 08/15-Training. Es ist wichtig, genauer hinzuschauen, um hier effektiv Mensch und Hund helfen zu können.Es ist eine Riesenherausforderung an die Trainer, neben den vielen Anfragen eine wirklich gute Anamnese zu machen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Sich Rat zu holen, wenn man sich nicht auskennt, das ist Größe! Denn in solchen Fällen sind es nicht nur die unfähigen Besitzer, wenn es nicht funktioniert, sondern die Unwissenheit und Überforderung der Trainer!Liebe Trainer*innen, bitte!!!! Holt Euch Hilfe, bildet Euch fort, fragt nach – letztendlich müsst Ihr mit den Tierheimen den Karren aus dem Dreck ziehen. Wir waren in weitaus kleinerem Maße vor 20 Jahren schon einmal an diesem Punkt. Durch den Tod eines kleinen Jungen kamen die zuvor untätigen Behörden in Schwung und hatten innerhalb weniger Wochen Gesetze und Verordnungen zum Schutz vor gefährlichen Hunden verabschiedet, unter denen wir alle immer noch leiden. Nichts wurde in den 20 Jahren daraus gelernt, keine vernünftigen Statistiken geführt und sinnvolle Schlüsse gezogen, um den nicht vorhandenen Schutz vor gefährlichen Hunden tatsächlich zu entwickeln. Untätig trotz unserer Anschreiben, Bitten und Petitionen laufen wir nun auf die nächste Katastrophe zu. Die Behörden, Corona-geschädigt, leiden unter chronischer Überforderung. Liebe Ministerien, bitte!!!!!!!! Die Zeit wird knapp!!!! Aber dieses Mal bitte keine voreiligen Entscheidungen, keine Beschlüsse ohne Fachleute mit ins Boot zu holen. Wir und viele Berufsverbände und Organisationen haben Hilfe angeboten. Es müssen klare hilfreiche Verordnungen her, um Schlimmeres zu verhindern!!!!www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-rottweiler-beisst-kind-ins-gesicht-zr-90659419.htmlwww.fuldaerzeitung.de/kinzigtal/main-kinzig-kreis-schluechtern-kampfhund-biss-staffordshire-terri... ... Mehr lesenWeniger lesen
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1 Jahre her

Welpen . . . . der Handel boomt. Es werden Kaufpreise verlangt, die utopisch sind. Mittlere 4stellige Preise sind keine Seltenheit mehr. Züchter sind „ausgebucht“, legaler Nachschub daher nicht in Sicht, die Nachfrage ist jedoch ungebremst hoch. Das macht leider Türen und Tore auf für zwielichtige Geldgeier, denen das Tierwohl nichts wert ist. Fast täglich gibt es Meldungen zu beschlagnahmten Welpen aus dubioser Herkunft oder direkt aus Transportern, die aus dem Ausland kommen. Die Welpen sind viel zu jung, im Falle von Gelnhausen hatten die Welpen noch nicht einmal Milchzähnchen, die mit 4 Wochen beginnen zu sprießen!!! Sie werden nun mit Milch und Breichen liebevoll aufgepäppelt mit der berechtigten Angst, dass sie den Hundehändlern per Richterbeschluss wieder ausgehändigt werden müssen und weiterverscherbelt werden. Wenn sie denn prall, gesund, gut sozialisiert, geimpft und gesund sind. Die meisten dieser Hunde kommen krank, unterernährt oder unterversorgt an, sie haben Endo- und Ektroparasiten und im schlimmsten Falle tödlichen Viruserkrankungen, meist Parvovirose oder Staupe. Tierärzte melden eine steigende hohe Zahl an Patientenhaltern mit kranken Welpen!Man sollte davon ausgehen, dass mittlerweile jeder davon weiss und vor allem die Finger weg lässt. Die Realität sieht anders aus!Wir hatten in vorhergehenden Posts das Thema schon einmal aufgegriffen mit drastischen Beispielen aus unseren Tierschutzvereinen. Da es aber noch nicht genügend Gehör gefunden hat, haben wir heute einen erneuten Aufruf, diese Informationen breit zu streuen, um wirklich den letzten Hundekäufer zu erreichen, um das Elend der Welpen aber vor allem auch der Elterntiere zu beenden, wenn der Absatz wegbricht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. . . .Beispielhaft stellen wir Euch den Leidensweg im Fall „Kalle Karlson“ vor, der von herz- und rücksichtslosen Geldgeiern in die Welt gesetzt wurde. Und wenn man denkt, das passiert nur woanders, NEIN, Kalle ist in einem deutschen Haushalt mitten in Deutschland geboren. Mindestens 4 weitere Würfe, die von seiner Mutter alle 6 Monate abverlangt wurden, sind nachgewiesen. Durch seine Geschichte sind endlich die Behörden tätig geworden. Was daraus wird, werden wir sehen.www.facebook.com/groups/117653384933754/permalink/4254328081266243/Ein Verein, der immer wieder solche Welpen aufnehmen muss und etwas gegen dieses Elend tun möchte, ist der Hamburger Tierschutzverein. Sie haben Informationen, Broschüren und anderes Werbematerial entwickelt, das jeder von Euch dort abrufen kann. Bitte macht davon Gebrauch.www.hamburger-tierschutzverein.de/tierschutz/welpenhandelHamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.Machen wir diesem Wahnsinn gemeinsam ein Ende ! ... Mehr lesenWeniger lesen
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1 Jahre her

Das Bündis Schattenhund Team wünscht allen, die sich den besonderen Hunden verbunden fühlen, geruhsame Ostertage! 🐰🐣Passt auf, klärt auf, haltet zusammen- für eine bessere Zukunft der Hunde! (Foto-Maulkorbträgerbestand aus einem der Bündismitgliedstierheime) ... Mehr lesenWeniger lesen
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2 Jahre her

Herdenschützer . . . .ein ganz heißes Eisen, das sicher wieder zu Diskussionen führen wird. Doch wir müssen dieses Thema dringend ansprechen, denn unter den Schattenhunden gibt es eine ganze Menge Herdenschützer. Unverstandene Seelen, unter anderen Umständen aber gute Hunde . . .Vor allem gibt es unter allen Betroffenen, das sind die Tierheime, Tierärzt*innen, Hundetrainer*innen und auch Hundehalter*innen die wildesten und unterschiedlichsten Meinungen.Wir haben nun mal die Erfahrungen vieler Betroffener zusammen gefasst und versucht den Mythos Herdenschutzhund zu entzaubern.Ursprünglich – und das wissen ja alle – waren diese Hunde eingesetzt, um Herden und Grundstücke zu bewachen und zu schützen, vor allem vor Prädatoren. Es gibt viel verschiedene Rassen, viele Länder haben ihre eigenen Rassen. Bei uns haben wir es sehr häufig mit anatolischen Hirtenhunden zu tun, eher bekannt als Kangal, obwohl die nur einen Teil der türkischen Herdenschützer ausmachen. Geradezu überschwemmt wird der Markt zur Zeit mit osteuropäischen Herdenschützern, voran den rumänischen Miotric, eine wunderschöne Langhaar-Variante, und verschiedenen anderen Schlägen und Rassen.Aber auch spanische, portugiesische, griechische und italienische Rassen kommen bei uns häufig vor. Obwohl alle diese Hunde vom Ursprung her die gleichen Aufgaben hatten, so gibt es doch ganz unterschiedliche Charaktere, natürlich auch innerhalb einer Rasse. Das macht die Sache eigentlich so schwierig. Denn es gibt den Kangal, der lieber auf dem Sofa liegt als aufzupassen. Aber es gibt auch den Owtscharka, der erwachsen geworden keinen mehr aufs Grundstück und sich auch von den eigenen Leuten nichts mehr sagen lässt. Gibt man ihnen die Chance auf ein großes Grundstück, dann nutzen sie es. Sie liegen gerne erhöht, beobachten, haben eine unglaublich eindrucksvolle Stimme. Es sind soziale Hunde, geduldig und großzügig inter- und innerartlich, so lange es sich um die eigene „Familie“ handelt. Je eher die Eltern noch in den Ursprungsländern gearbeitet haben, je sicherer werden auch ihre Kinder hier bei uns ganz selbstverständlich ihren „Job“ machen wollen. Es sind oft leidenschaftliche Jäger und es sind in der Regel starke Hunde, selbst mit defensiver Körpersprache darf man sie nicht unterschätzen.Es sind zunächst mal HUNDE. Und Hunde haben viele Facetten, auch innerhalb der Rasse. Jeder ist individuell. Es gibt nicht DEN Herdenschützer. Und nicht ALLE machen das so oder so!!! Doch diese Hunde sollte man auf Augenhöhe behandeln, sie überdenken manche Bitten von uns und wenn sie die Sinnhaftigkeit dahinter nicht erkennen, folgen sie widerwillig oder nicht. Doch Konsequenz darf nicht fehlen. Es bedarf vermehrt höflicher Übungen und viel Kooperationstraining, dann hören diese Hunde ebenso zuverlässig wie andere auch. Viel Druck erzeugt eher Gegendruck. Auf Wegschicken gehen sie einen Schritt vor. Abends zeigen diese Hunde oft lichtzyklus-bedingte Aggression, das ist normal und muss gemanagt werden können. Territorialverhalten muss man voraussetzen. Wer einen solchen Hund erst einmal verstanden hat, wird begeistert sein, doch man muss es leben können und die Rahmenbedingungen bieten. Es gibt nicht umsonst so viele glückliche und zufriedene Besitzer, die sagen immer wieder oder nur noch Herdenschützer. Es braucht Erfahrung mit diesen Hunden. Es sind keine einfachen Hunde, die man Leute einfach vermitteln kann. Auch wenn es vielleicht einige Beispiele gibt, wo es funktioniert hat. Das Risiko ist zu groß, dass es nicht klappt oder Mensch und Hund unzufrieden, unglücklich sind oder die Situation wirklich sehr gefährlich werden kann! Und Hundebesitzer, die mal einen „Labrador“ hatten, sollten sich keinen Herdenschützer online bestellen. Keinesfalls! Und da liegt der Hund begraben. Wir haben keine Lösung, denn diese Hunde sind durchaus zum Großteil auch bei uns zu halten, aber es bedarf eben einiges an Hundeverstand und eben möglicherweise ein großes Grundstück, weil es einfach artgerechter wäre. Vermittelt werden sollten solche Hunde nur von Institutionen, die sich damit auskennen, an Menschen, die sich Zeit nehmen, den Hund kennenzulernen. Spontanentscheidungen sind da eher schlecht, Onlinekäufe falsch. Wer sich doch einen solchen Hund Online „kauft“, sollte sicher vertraglich absichern, den Hund auch dort zurückgeben zu können, falls er sich doch übernommen hat. Übrigens nicht jeder Hund mit Territorialverhalten ist gleich ein Herdenschützer. Es gibt gerade unter den osteuropäischen Hunden sehr viele „Wachhunde“ zwischen 5-20 kg, die sehr ernsthaft ihr Heim gegen vermeintliche Eindringliche verteidigen, die in ihren Genen keinen HSH-Anteil haben. Die können das auch ganz ohne !Dies ist eine große Bitte an alle Menschen, die solche Hunde weitergeben, vermitteln, verkaufen, verschenken . . . mit großer Sorgfalt und Verantwortung die richtigen Menschen für diese wundervollen Hunde zu suchen! Jeder Hund hat ein verantwortungsvolles gutes Zuhause verdient, doch diese Hunde brauchen zur Sicherheit von uns allen den richtigen Rahmen. Wir verurteilen die abgebenden Personen, die aus welchen Gründen auch immer solche Hunde als Andersmischlinge anbieten, die angeblich misshandelt aber dankbar nur ein Zuhause suchen! NEIN, solche Hunde mit unbekannter Sozialisierung können brandgefährlich sein und das müssen die neuen Besitzer wissen!!!!!Eine große Bitte gilt auch den Übernehmer*innen solcher Hunde, bitte überlegt ganz genau, bevor ihr aus Mitleid, aus Verliebtheit oder Selbstüberschätzung einen solchen Hund mit nach Hause nehmt!!!! Stimmt der Platz, könnt ihr damit umgehen, wenn er doch die genetisch vorgegebenen Verhaltensweisen zeigt? Sind hierzu die Rahmenbedingungen gegeben? ... Mehr lesenWeniger lesen
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2 Jahre her

Zahlen und Fakten . . .Danke an alle, die so zahlreich letztes Jahr unsere Umfrage unterstützten und mit dazu beitrugen, dass wir nun belegbare Zahlen haben, wie es wirklich in den deutschen Tierheimen aussieht, was die Anzahl an Hunden betrifft. Folgende Zahlen betreffen nur Tierheime, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind! Das waren 66 % aller Tierheime, die sich an unserer Umfrage beteiligt haben. Falls noch Vereine mitmachen wollen, bitte PN.Geht man davon aus, dass es in Deutschland ca. 500 Tierheime gibt, auf die wir hochrechnen können, leben zur Zeit in den Tierheimen über 7000 Hunde. Von diesen 7000 Hunden wiederum gelten 3300 als Schattenhunde. Also Hunde, die wegen einem Beißvorfall ins Tierheim kamen und dadurch wenig Vermittlungschancen haben. Das sind je nach Tierheim 40 – 70 % der aufgenommenen Hunde. 450 Hunde sind per Gesetz als gefährlich eingestuft, das sind also sogenannte Listenhunde ODER Hunde, die aufgrund eines Vorfalles angezeigt wurden. Bei weitem nicht alle dieser Hunde sind wirklich gefährlich, doch die Vermittlung ist aufgrund der gesetzlichen Auflagen schwierig. So haben diese Schattenhunde je nach Tierheim eine durchschnittliche Verweildauer von 3-5 Jahren!Der Deutsche Tierschutzbund hat ausgerechnet, dass der Tierheim-Platz eines Schattenhundes je nach Ausstattung und personeller Besetzung des Tierheimes ca. 680-1000 Euro pro Monat kostet. Auf 3300 Hunde gerechnet, stemmen also die Tierheime in Deutschland über 3 Millionen Euro pro MONAT nur für ihre Schattenhunde. Wenn man diese Zahlen nüchtern betrachtet, versteht man, warum die Tierheime jammern. Kaum ein Tierheim ist staatlich, die meisten sind private gemeinnützige Vereine, die dieses Geld irgendwie durch Spenden, Mitglieder-Beiträge, Vereinsfeste, Flohmärkte etc. sammeln müssen. Staatliche Unterstützung bekommen Tierheime für sogenannte Fundtier-Verträge. Hier geht es nur um die Aufnahme von Fundtieren. Auch diese Beträge decken in den meisten Fällen nicht wirklich den dafür benötigten Etat für diesen beschränkten Bereich. Da Vereinsfeste und Flohmärkte nun schon das 2. Jahr ausfallen, reduzieren sich die Einnahmen allerdings drastisch.Es muss sich für die Situation der Tierheime dringend etwas ändern. Aber vor allem muss sich etwas für die Schattenhunde ändern. Und was soll aus den Hunden werden, die gar keinen Platz mehr in den Tierheimen finden?Unsere Aufrufe um Vermittlungshilfe sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Tagtäglich müssen Hunde abgelehnt werden, die Tierheime sind überlastet, und Dank Corona haben wir die Spitze eines Eisberges erreicht . . . ... Mehr lesenWeniger lesen
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2 Jahre her

Notfall Inzo . . . . Hinter ihm könnten sich die Türen in das Schattendasein bald schließen, dann sicher für immer. Wenn ihr ihm helfen könnt und wollt, lest bitte ganz genau, wie er beschrieben ist!!!!Die ersten 4 Jahre seines Lebens lebte Inzo in einer Familie, in der er die Regeln aufgestellt hatte. Mit Knurren und Drohen wies er seine Leute ein. Da sie mit Konfliktvermeidung reagierten, passierte tatsächlich nichts. Bis zu dem verhängnisvollen Tag - ein falscher Moment - Unachtsamkeit - und Inzo biss zu, und zwar mit einer solchen Wut, dass bleibende Schäden bei dem Mensch zurück blieben.Sofortige Euthanasie wurde amtlich besiegelt. Eine engagierte Hundetrainerin nahm sich jedoch dem Hund an. Er lebte fortan tagsüber mit Maulkorb gesichert auf einem Hof, nachts in einem verschlossenen Raum. Dort auf dem Hof gab es viele verschiedene Tierarten, viele Besucher und nach einiger Zeit begrüßte er die Menschen freundlich und liebte es, zwischen all den Tieren umher zu laufen. Von seinem Menschen lässt er sich auch viel gefallen, Zähne putzen, Krallen schneiden, bürsten, alles kein Problem. Und doch .... er ist wie er ist. Er ist kein Schmusehund. Daher NIEMALS ohne Maulkorb! Er hat durch die Sicherung erst 2 mal wirklich zugebissen, aber da ohne Kompromisse. Er macht keine Gefangenen. Ein Mensch und ein Hund wurden schwer verletzt. Inzo musste aufgrund einer Kündigung seinen Hof nun verlassen. Reine Wohnungshaltung wäre für ihn furchtbar, es kämen wieder viele Probleme auf den Tisch. Zur Zeit lebt er in einem Zwinger und fällt leider in alte Verhaltensweisen zurück. . . .Wir aber wissen, dass Inzo bei einem relativ freien selbst bestimmten Leben auf einem Hof noch einige schöne Jahre hätte. Wenn niemand viel von ihm verlangt, hätte er eine verdiente Chance. Er wird bald 8 Jahre alt. Wir sind uns sicher, wenn er seinen Platz gefunden hat, wird er langsam und nach und nach wieder ein ganz normaler Hund, ABGESICHERT! Inzo ist ein richtiger Wachhund! Er benimmt sich wie ein Herdenschutzhund und so sollte er zukünftig auch leben dürfen. Wir suchen daher dringend die Nadel im Heuhaufen für Inzo, denn kommt er ins Tierheim, kommt er mit seiner Vorgeschichte nie wieder raus. Ein Schattenhund steht vor der Tür . . . ... Mehr lesenWeniger lesen
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